Gemäss des Schweizer Dachverbands Lesen und Schreiben haben 1.25 Millionen Erwachsene in der Schweiz geringe oder gar keine digitalen Kompetenzen. Doch nicht nur ältere Personen sind davon betroffen, auch jüngere, wie die SonntagsZeitung in einem aktuellen Artikel aufzeigt.
Noémie G., Kurt F. und René I. bekunden Mühe mit Grundkompetenzen wie Lesen und Schreiben, Rechnen oder im Umgang mit Computern. Mit einer App oder am Ticketautomaten ein Zugbillett zu kaufen oder online Formulare auszufüllen, ist für sie eine grössere Herausforderung. Als direkt Betroffene berichten sie in der SonntagsZeitung vom 12. April 2026, wie sie in ihrem Alltag damit umgehen und welche Strategien sie sich dafür zurecht gelegt haben.
Kurt F. und René I. sind auch Mitglieder der Gruppe «Botschafter/-innen Grundkompetenzen», die in der Deutschschweiz an Standaktionen auf die Thematik der mangelnde Grundkompetenzen aufmerksam macht und andere direkt Betroffene dazu animiert, sich unterstützen zu lassen und Kurse zu besuchen.
Bild: Screenshot eines Bildes im Artikel der SonntagsZeitung
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«Wer nicht mitkommt, läuft Gefahr, benachteiligt zu werden.»
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«Am Anfang hatte ich Angst vor dem Computer, vor den Onlineformularen, den E-Mails.»
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«Mir sind Kassen, an denen Menschen sitzen, lieber.»
Hilfe bei digitalen Problemen
– Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben setzt sich dafür ein, dass alle Menschen einen sicheren Umgang mit digitalen Grundkompetenzen erlangen können
– Kursangebote des Dachverbands mit Computer- und Handykursen: www.einfach-besser.ch
– Lernstuben im Kanton Zürich bieten kostenlos Hilfe bei Problemen mit dem Computer oder dem Handy; über die Hotline von Einfachbesser.ch erhalten Betroffene eine erste Beratung: 0800 47 47 47
– Caritas Schweiz: In Zürich und anderen Regionen unterstützt sie bei digitalen Problemen; an Digi-Treffs beantworten Freiwillige Fragen zu digitalen Themen
– Pro Senectute bietet vielerorts ebenfalls Unterstützung und Kurse an
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