Integrationsvorlehre (INVOL)

Die Integrationsvorlehre ermöglicht anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen den branchenspezifischen Einstieg in verschiedene Berufsfelder.

Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen können die vom Bund initiierte einjährige Integrationsvorlehre in 9 Berufsfeldern absolvieren: Automobilbranche, Betriebsunterhalt, Detailhandel, Gartenbau, Gastronomie, Gebäudereinigung, Gebäudetechnik, Gleisbau und Logistik. So verbessern sie ihre Chancen, eine Lehrstelle zu bekommen. Und die Unternehmen schöpfen das Potenzial an Arbeitskräften besser aus. Die Teilnehmenden erwerben an der EB Zürich an 1,5 Tagen pro Woche Kompetenzen in einem bestimmten Berufsfeld. Die restliche Zeit lernen und arbeiten sie im Betrieb.

Dr. Niklaus Schatzmann

Amtschef Mittelschul- und Berufsbildungsamt

«Mit der Integrationsvorlehre gewinnen Betriebe motivierte Mitarbeitende, und den Geflüchteten eröffnen sich berufliche Perspektiven – eine klassische Win-Win-Situation.»

Vorteile für Lehrbetriebe

Lehrbetriebe, die sich für die INVOL engagieren und Integrationsvorlehrplätze zur Verfügung stellen, profitieren in verschiedener Hinsicht:

  • sie unternehmen aktiv etwas gegen den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel – für die Branche und für den eigenen Betrieb
  • sie gewinnen besonders motivierte Mitarbeitende mit einem beruflichen Ziel vor Augen
  • sie übernehmen als Vorzeige-Betrieb eine Pionierrolle in der Integration von Flüchtlingen

INVOL – Infos

Eckpunkte zum Pilotprogramm Integrationsvorlehre: Lesen Sie die Hintergründe zum vierjährigen Pilotprogramm des Bundes.

Integrationsvorlehre – Einstieg in die Berufslehre für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen.
MBA – Informationen


Massimo Romano

Massimo Romano

Bereichsleiter «Berufliche Zukunft»

«Die Integrationsvorlehre basiert auf der Grundphilosophie ‹Lernen im Kontext› und orientiert sich an den Ressourcen der Teilnehmenden, nicht an ihren Defiziten.»

Kontakt
Gabriela Notter, Kundenberaterin | T 044 385 83 92 |