EB Zürich – Bildungszentrum für Erwachsene

Zufriedene Auszubildende

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6. November 2018 / Redaktion

Frische Gesichter: Drei junge Männer haben nach den Sommerferien ihre Ausbildungsstelle an der EB Zürich angetreten. Nach zwei Monaten ziehen sie eine positive erste Bilanz.

Auszubildende an der EB Zürich
Wer ist wer? Finden Sie's heraus? Unsere Auszubildenden lernen Informatiker / Systemtechniker, Fachmann Betriebsunterhalt und Kaufmann.

«Mir gefällts und es macht Spass im Team zu arbeiten», sagt der eine. «Die verschiedenen Arbeiten, die ich ausführen darf, finde ich interessant», meint der zweite. Und der dritte sagt: «Jeden Tag lerne ich etwas Neues und bekomme auch herausfordernde Aufgaben zu erledigen». Zu Wort kommen hier die drei neuen Berufslernenden an der EB Zürich: Veljko Roskovic, Diego Casetti und Fabio Tiricola.

  • Veljko, Auszubildender an der EB Zürich
    Veljko: Der sportliche Praktiker

    Vom Garten her murmelt der Motor des Laubbläsers in die Schulzimmer hinauf. Aha, da ist wohl Veljko am Werk, bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen. Er mag es, wenn er selbständig arbeiten darf: Böden aufnehmen mit der Scheuersaugmaschine (ja, das gibts) zum Beispiel.

    Oder eben: Laub weg blasen, rechen, sammeln. Sauberen Rasen mag er, auch als Unterlage, denn in seiner Freizeit spielt er ambitioniert Fussball bei den A-Junioren des FC United Zürich. Ein bisschen Ausgleich zum Alltag als Lernender für den Fachmann Betriebsunterhalt braucht der gelernte Innenverteidiger schon: Montag Kickboxen, Dienstag Fussball, Donnerstag Fussball, Freitag Kickboxen, Samstag Fussball, Sonntag Kickboxen.

    Und zwischendurch steht tagsüber Schulzimmer reinigen, Recycling gut trennen oder Physik, Allgemeinbildung und Deutsch an der Berufsschule Wetzikon auf dem Programm. «Zeitweise ist es dort etwas langweilig, die Lehrer reden zu viel», sagt er. Veljko ist eher der Praktiker: Für die Lehre an der EB Zürich hat er sich nach einem Jahr Praktikum im Hausdienst an der EB Zürich entschieden und qualifiziert. Das Schlüsselerlebnis für seine Berufswahl fand aber wohl schon während der Primarschule statt: In seinem Haus gab es einen serbischen Hausmeister, den er mochte, dem durfte er ab und zu helfen, die Lampen auszuwechseln oder zu streichen.

    Immer wieder betont er unaufgefordert, dass ihm das Arbeitsklima im Team sehr gut gefällt: «Wir verstehen uns gut, alle sind sehr freundlich zueinander, wir reden und lachen miteinander». Er lächelt verschmitzt: «Ich hoffe, das werden lustige und tolle drei Jahre hier».

  • Diego, Auszubildender an der EB Zürich
    Diego: Überlegtes Kraftpaket

    «Ich denke, die EB Zürich leistet generell gute und soziale Arbeit», sagt Diego Casetti. Der angehende Kaufmann im zweiten Lehrjahr denkt dabei an Kurse für Stellenlose oder auch reduzierte Kursgelder. «Das motiviert mich, für sie zu arbeiten und macht mich stolz, meinen Teil beizutragen». In den ersten zwei Monaten hat er schon verschiedene Funktionen am Empfang, im Bereich Finanzen und im Marketing wahrgenommen. Vor allem ist er aber für die Administration tätig, erstellt eigenverantwortlich Unterlagen für die Kursleitenden wie Präsenzlisten oder Fragebögen oder kümmert sich um den Nachschub an Büromaterial: Stifte, Mappen, Ordner, Register, Flip-Charts usw. Das Arbeitsklima an der EB Zürich empfindet er als sehr angenehm: «Alle sind freundlich und aufgestellt».

    Diego geht auch gern in die Schule. Den schulischen Teil der Lehre absolviert er an der KV Business School am Escher-Wyss-Platz. Informatik, Wirtschaft, Sport – Diego mag die Abwechslung. Am besten ist er in Französisch, obwohl er sich in den Stunden eher langweilt. Im ersten Lehrjahr war er beim Hochbauamt, dort hatte er sehr viel telefonischen Kundenkontakt. Manchmal erteilte er im Schnitt alle 15 Minuten eine Auskunft, da war ständig volle Präsenz gefordert. In seiner Freizeit entspannt er sich im Fitness-Studio beim Krafttraining oder Boxen oder trifft seine Freunde in einer grossen Clique.

  • Fabio, Auszubildender an der EB Zürich
    Fabio: Der Problemlöser

    «Was mich am meisten freut, sind die Gesichter der Kunden, wenn man ein Problem lösen konnte», sagt Fabio Tiricola. Der Neuling an der EB wirkt wie ein alter Hase auf seinem Gebiet. Netzwerke einrichten, PCs neu bespielen, Support leisten – da scheint der angehende Informatiker / Systemtechniker in seinem Element. Nach zwei Schnuppertagen an der EB Zürich war Fabio überzeugt, dass er diesen Beruf erlernen möchte. Er ist neugierig und wissbegierig und freut sich über die täglichen Aha-Erlebnisse: «Jeden Tag lerne ich etwas Neues und bekomme auch herausfordernde Aufgaben zu erledigen».

    Im Team fühlt er sich sehr wohl: da gibt es den Mac-Crack, den System-Spezialisten, der alles erklären kann oder die Frau, die sich mit Netzwerken und der Cloud auskennt. «Jeder hat seine Stärken in gewissen Themen und so können wir uns gut gegenseitig helfen». An der EB Zürich erhalte man die Möglichkeit, in jeder Richtung etwas hinzuzulernen. «Ich habe selber einen Kurs besucht und war sehr zufrieden mit dem behandelten Stoff und der Organisation». Fabio geht auch gern an die BMS und ist ein guter Schüler. Trotzdem hat er auch noch Interessen und Hobbies wie ein typischer 17-jähriger: Er spielt Fussball und im Winter auch mit Freunden Eishockey, ist aber auch ein begeisterter Töfflifahrer: Die 50 ccm Malaguti hat er zusammen mit seinem Vater aufgemöbelt.

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