Top motivierte Flüchtlinge

Tags: Integrationsvorlehre

27. Februar 2019 / Redaktion

Die NZZ berichtet heute auf der Frontseite des Wirtschaftsteils über «beachtliche Erfolgsquoten» beim «Schweizer Projekt der Flüchtlingsvorlehre». Das deckt sich auch mit den Erfahrungen der EB Zürich, die derzeit 75 Flüchtlinge in ihrer Integrationsvorlehre ausbildet.

Integrationsvorlehre

«Wie viele den Sprung in eine reguläre Lehre schaffen, werden wir in ein paar Wochen wissen», sagt der zuständige Bereichsleiter Massimo Romano. Die im Artikel genannte Erfolgsquote von 60 bis 80 Prozent hält Romano für realistisch. Die NZZ berichtet von durchwegs positiven Erfahrungen mit der neuen Integrationsvorlehre (INVOL) in den Kantonen Schaffhausen, Zug und Solothurn. Und folgert: «Trotz hohen Hürden scheint die Mehrheit der Teilnehmer gute Chancen zu haben, eine reguläre Berufslehre zu finden.»

Dass die EB Zürich im Auftrag des Kantons Zürich bereits von 2016 an einen Pilotkurs im Berufsfeld der Logistik durchgeführt und damit Pionierarbeit für die Entwicklung des Ausbildungskonzeptes geleistet hat, kommt in dem Artikel leider nicht zur Sprache.

Das Pilotprojekt des Kantons Zürich war für die Planung, Konzeption und Vorbereitung der INVOL massgebend. Die EB Zürich führt gegenwärtig für 8 Berufsfelder den Schulunterricht in Zusammenarbeit mit anderen kantonalen Berufsfachschulen durch: Die 75 Flüchtlinge lernen seit August am Standort Zürich Altstetten Deutsch, Mathematik, Branchen- und Berufskunde, ICT-Kenntnisse, Allgemeinbildung und mehr.

Die Ausbildungsverantwortlichen bestätigen, dass die Integrationsvorlehrlinge sehr motiviert sind, wie es in dem NZZ-Artikel heisst. Dieser trägt gar den Titel: «Stärker motiviert als Schweizer Lehrlinge».

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