EB Zürich – Bildungszentrum für Erwachsene

Unsere Tags zu den aktuellen Themen. In der Agenda finden Sie Termine zu allen Veranstaltungen.

Informationsanlass Management und Kommunikation

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16. Januar 2019 / Redaktion

Informationsanlass Management und Kommunikation EB Zürich

Dienstag, 22. Januar 2019, 18 Uhr

Möchten Sie zum Beispiel wissen, welche Voraussetzungen Sie für einen bestimmten Bildungsgang erfüllen müssen? Oder Sie wollen sich vergewissern, dass unser Angebot Ihren Erwartungen entspricht? Am Informationsanlass können Sie uns Ihre Fragen stellen und mit den Leiterinnen und Leitern der unten aufgeführten Weiterbildungen alles Wichtige abklären.

Vorgestellte Bildungsgänge

Reifen wechselnd zum Pokal

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13. Dezember 2018 / Redaktion

In zwei Jahren vom Flüchtling aus Afghanistan zum Preisträger bei den Berufsmeisterschaften im Kanton Zürich. Wie das gehen kann, zeigt das Beispiel von Hamid Sohrab. Dabei dreht sich einiges um Räder.


Zwei Gewinner (von rechts): Hamid Sohrab(2), Aray Semai(3)

Hamid Sohrab hat einen langen Weg hinter sich: vom Norden Afghanistans bis ins Kurslokal der EB Zürich in Altstettten. Neun Länder hat er auf seiner Flucht in 45 Tagen passiert. Im Iran sass er zehn Tage lang im Gefängnis und konnte fliehen. Die Türken behandelten ihn anständig, von dort ging es mit der Hilfe von Schleusern und Schleppern durch Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien ... Eine abenteuerliche Flucht, wie es viele gibt.

Arbeitsfeld russische Dinosaurier

Ganz am Anfang seiner Geschichte steht ein Auto, ein SUV. Hamid Sohrab besass einen Toyota Hilux, fuhr ihn auch öffentlich und galt damit als privilegiert. Obwohl das Fahrzeug 20 Jahre alt war, hielten ihn die Taliban für einen reichen und einflussreichen Mann, denn wer sonst konnte es sich leisten, einen SUV zu fahren? Doch Hamid war ein einfacher, ungelernter Automechaniker, Spezialgebiet LKWs russischer Provenienz, wovon es im afghanischen Norden reichlich gab: alte, mechanische Ungetüme ohne elektronischen Schnickschnack.

Im Fadenkreuz der Taliban

Auch die Taliban besassen einige davon und Mechaniker, die sie am Fahren halten konnten, waren gefragte Leute. Hamids Können und sein schwarzer Toyota waren schon zwei Gründe, weshalb die Taliban ein Auge auf ihn geworfen hatten. Schliesslich wollten sie, dass er für sie arbeitet. Er versuchte Zeit zu schinden, mehrmals, aber sie liessen nicht locker. Stellten ihm ein Ultimatum. Als sie wütend bei ihm zuhause auftauchten, war er zum Glück nicht da. Sein Bruder wurde Zeuge, wie sie das Haus durchsuchten, Drohungen ausstiessen und schliesslich den SUV mitnahmen. Hamid ging nicht mehr nach hause, sondern reiste so rasch wie möglich nach Pakistan aus.

Sicherer Hafen Basel

Das war Anfang Oktober 2015. In der Schweiz, dem 10. Land auf seiner Flucht, kam Hamid am 20. November an, via Österreich und Deutschland – und er lächelt, wenn er von seiner Ankunft in Basel erzählt. Im August 2018 konnte Hamid endlich wieder anfangen zu arbeiten. Dank einem Vorlehrplatz als Automechaniker bei der Garage Küry Park Side AG in Rüschlikon. Er gehört zu jenen rund 100 Flüchtlingen, die in diesem Jahr im Kanton Zürich erstmals eine Integrationsvorlehre (INVOL) antreten konnten. An zwei Tagen pro Woche besucht er dafür die allgemeinbildenden Fächer an der EB Zürich: Deutsch, Informatik, Bewerbungstechnik usw.

Reifenwechsel in 10 Sekunden

Und bereits hat Hamid einen ersten Preis gewonnen, auch wenn es nur der zweite war. Bei den kantonalen Berufsmeisterschaften Automobilberufe im November belegte er den 2. Rang. Organisiert hat den Wettbewerb die TBZ, Technische Berufsschule Zürich, wo Hamid die branchenspezifischen Fächer belegt. Die Organisatoren haben sich für die Disziplinen bei dieser Meisterschaft etwas einfallen lassen: Bei einem Formel-1-Boliden die Vorderreifen wechseln, Bremsen testen, bei einem Volvo die Spur einstellen, aus Metallteilen einen Rennwagen zusammen setzen usw. An jedem Posten wurde die Qualität der Arbeit geprüft und die Zeit gestoppt. Und Hamid war gut und schnell: Für den Formel-1-Radwechsel brauchte er nur 10 Sekunden.

Glückwünsche des Chefs

Der Garagenbesitzer in Rüschlikon besuchte ihn in der Werkstatt, um ihm zu seinem zweiten Platz zu gratulieren. Um zu unterstreichen, dass das nicht selbstverständlich ist, sagt Hamid: «Das ist eine seehr grosse Garage.» Der Chef soll zu ihm gesagt haben: «Siehst du, wer sich anstrengt in diesem Land, kann viel erreichen.» Für Hamid lautet das Ziel, ein eidgenössischer Abschluss als Automobilfachmann, in vier Jahren. Dann wird Hamid 37 sein. Zuerst habe er gedacht, er sei zu alt für eine solche Ausbildung, aber jetzt ist das Ziel klar: ein Berufsabschluss, wie er ihn in Afghanistan nie hätte machen können.

Den Pokal in Sichtweite

Auf den Pokal ist er stolz. Er steht jetzt bei ihm auf dem Schrank in der Asylunterkunft Wallisellen, wo er sich mit 15 anderen Flüchtlingen eine Küche und ein Bad teilt. Ein bisschen mehr Privatheit würde er sich wünschen. Und neben Arbeit und Schule wieder etwas mehr Zeit für seine Lieblingsbeschäftigung: Spazieren und Wandern in der freien Natur.

Wie Kursleitende zu digitalen Trainern werden

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7. Dezember 2018 / Redaktion

Didaktik geht digital. Kursleitende in der Weiterbildung können jetzt gut gerüstet ins 2019 starten: Ab Januar lanciert die EB Zürich ein neues Angebot rund ums «Lehren mit digitalen Medien».


Man muss keine Maschine sein, um Maschinen fürs Lehren und Lernen (spielerisch) zu nutzen.

Die digitale Transformation der Arbeitswelt schreitet unaufhaltsam voran. Eine der technologischen Schlüsselkompetenzen heisst ohne Zweifel: digitale Medien nutzen und produzieren können. Fünftklässler lernen es heute schon, während einer Lektion pro Woche. Medien und Informatik heisst das neue Fach, Dreikäsehochs fabrizieren Power-Point-Präsentationen. An einigen Gymnasien läuft ohne iPad gar nichts mehr, Programmierenkönnen gehört unter Gymnasiasten zum guten Ton.

Umschwärmtes Lernen 4.0

Und bei den Erwachsenen? Schlagworte heissen «Desk-Sharing», «Crowd-Sourcing» und «-Working», «Schwarmintelligenz» usw. – alles spricht von Arbeit 4.0 und der nötigen Fitness dafür, ohne dass man so genau weiss, was das eigentlich heisst. Und längst nicht alle kommen in den Genuss von firmeninternen Weiterbildungskursen um ihre digitalen Skills upzudaten. Fakt ist: Technologie ist omnipräsent bei allen Arbeitsprozessen und das wirkt sich auch auf unsere Art zu lernen aus. Wie genau? Dazu hat sich die kantonale Bildungsdirektion in einem Thesenpapier Gedanken gemacht.

Digital sattelfest dozieren

Fazit: Selbstgesteuertes, selbstverantwortliches Lernen in Netzwerken gewinnt an Bedeutung, Lerninhalte lösen sich von bestimmten Lernorten und werden mobil und dynamisch. Selbstredend muss das wiederum auch unsere Art zu lehren beeinflussen; die Lehrenden müssen immer häufiger Lernprozesse dezentral steuern und digitale Lernmedien erschaffen können, um das Lernen zu begleiten und zu fördern. Das heisst: Auch alle in der Aus- und Weiterbildung Tätigen müssen digital fest im Sattel sein. Digitale Transformation bedeutet für sie: von Kursleitenden zu digitalen Trainern werden.

Gefragt: zertifizierte Digital Trainer

Um sie dabei zu unterstützen, führt die EB Zürich eine Reihe von neuen Weiterbildungen im Angebot. Allen voran der neue Zertifikats-Lehrgang «Digital Trainer» des SVEB (Schweizerischer Verband für Weiterbildung). Ob als Berufsbildnerin, Kursleiter oder Team-Coach, das Zertifikat «Digital Trainer» befähigt Aus- und Weiterbilderinnen digital gestützte Lernprozesse mit Erwachsenen didaktisch zu planen, umzusetzen und zu reflektieren – ganz unabhängig von der vermittelten Materie.

Durchstarten im Januar

Der «Digital Trainer» richtet sich also an Lehrende, die ihre Lernprozesse digital unterstützen und begleiten wollen. Er ist aber keine Ausbildung sondern eine Fortbildung für in der Erwachsenenbildung Tätige. Das heisst: Teilnehmende müssen bereits über die Kompetenzen von SVEB-zertifizierten Kursleitenden oder Praxisausbildenden verfügen und einen sicheren Umgang mit Informations-und Kommunikationstechnologien besitzen. Das anerkannte SVEB-Weiterbildungszertifikat kann innerhalb von 2 Monaten erworben werden. Der Lernaufwand dafür beträgt vier Präsenztage und zwei Online-Schulungstage sowie 90 Stunden Selbststudium. Start: 22. Januar 2019.

Beim Trekking Gruppenprozesse direkt erleben

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23. November 2018 / Redaktion

SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul

Ende September war es wieder soweit: die Teilnehmer/innen des Modul 2 «Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten – Trekking» des eidg. Fachausweises Ausbilder/in machten sich auf den Weg ins Valle Maggia, um dort zusammen mit Spezialist/innen von Planoalto Inhalte und Ziele dieses Moduls quasi am eigenen Leib zu erfahren.

Gemeinsam in der Gruppe bauten die Teilnehmer/innen ihre Unterkünfte unter Zeltplanen auf und kochten und assen gemeinsam. Bei diesen und anderen Erlebnissen stärkten sie ihre individuellen Ressourcen, beobachteten Gruppenprozesse, verglichen diese anschliessend mit Modellen und Theorien und reflektierten so ihr eigenes Lehr- und Lernverständnis.

Das nächste Modul 2 «Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten – Trekking» findet im Juni 2019 statt.

SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul

Profilierungschance Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

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21. November 2018 / Redaktion

Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

Neue Chance für junge Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene: Seit diesem Sommer können sie eine sogenannte Integrationsvorlehre absolvieren. Die am Projekt teilnehmenden Betriebe profitieren auf vielfältige Weise. Interessierte erfahren an zwei Infoveranstaltungen wie und weshalb.

Oft sind sie jung und ehrgeizig und wollen in diesem neuen Leben hierzulande auch beruflich etwas erreichen. Manchmal bringen sie einen guten schulischen Rucksack und vielfältige praktische Erfahrungen aus ihren Heimatländern mit. Doch wie schaffen junge Flüchtlinge hier den Sprung ins Berufsleben? Oft mangelt es dafür an Sprachkenntnissen, technischem Know-how, Branchenkenntnis, Grundlagenwissen über das Schweizerische (Bildungs-)System oder einem schulischen Abschluss. Es fehlt schlicht an den Voraussetzungen für eine Berufslehre.

Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt

Die neue Integrationsvorlehre schliesst eine Lücke in der Schweizer Bildungslandschaft. Ihr Ziel: den Übertritt in die reguläre Lehre vorbereiten – und damit jungen Zugewanderten einen Berufsabschluss ermöglichen. Die Integrationsvorlehre (INVOL) ist eine einjährige, praxisorientierte Vorbereitung auf die Berufslehre; dafür arbeiten die Teilnehmenden einerseits in einem Vorlehrbetrieb, andererseits besuchen sie die Berufsfachschule. Seit diesem Sommer profitieren im Rahmen eines Pilotprojekts im Kanton Zürich die ersten rund 100 jungen Zugewanderten von dieser Möglichkeit.

Die EB Zürich als Vorreiterin

Die EB Zürich war an der Planung, Konzeption und Vorbereitung der INVOL massgeblich beteiligt und führt für 8 Berufsfelder den Berufsfachschulunterricht durch: 75 Integrationsvorlehrlinge lernen seit August am Standort Zürich Altstetten Deutsch, Mathematik, Branchen- und Berufskunde, ICT-Kenntnisse, Allgemeinbildung und mehr. Die ersten Erfahrungen sind durchwegs positiv. «Die Integrationsvorlehre ist sehr erfreulich angelaufen», sagt Massimo Romano, verantwortlicher Bereichsleiter an der EB Zürich; die Lernenden seien motiviert, die Zusammenarbeit mit den anderen Berufsfachschulen erweise sich als fruchtbar und das Projekt werde auch von Seiten des MBA gut unterstützt.

Chance für Betriebe

«Sehr erfreulich ist, dass so viele Lehrbetriebe rasch auf das neue Angebot eingestiegen sind», betont Romano. Der grosse Zuspruch von Seiten der Ausbildungsbetriebe sei alles andere als selbstverständlich. «Aber es handelt sich ja auch nicht um ein karitatives Projekt, sondern die teilnehmenden Betriebe erhalten einen konkreten Nutzen.»

Lehrbetriebe, die sich für die INVOL engagieren und Integrationsvorlehrplätze zur Verfügung stellen wollen, profitieren in verschiedener Hinsicht:

Kontakt: Enable JavaScript to view protected content.

Informationsveranstaltungen zur Integrationsvorlehre (INVOL) für Flüchtlinge

Über die nächsten vier Jahre sollen in der ganzen Schweiz bis zu 3600 INVOL-Plätze zur Verfügung gestellt werden. Wer sich für das Projekt, die Voraussetzungen für eine Teilnahme oder die ersten Erfahrungen interessiert, kann eine der folgenden Informationsveranstaltungen an Berufsinformationszentren (biz) besuchen:

Interessierte erhalten insbesondere Auskünfte auf folgende Fragen:

Wundermittel im Marketing?

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18. Juli 2018 / Redaktion

Mit Geschichten in der Marketing- und Unternehmenskommunikation punkten

Datenflut, Komplexität der Infos, Mangel an Zeit und Vertrauen: Kriterien, welche die herkömmliche Marketingkommunikation erschweren. Storytelling durch glaubwürdige Geschichten ermöglicht den Aufbau von Vertrauen und das Wecken von Emotionen. Die Teilnehmenden sind begeistert: „Meine Erwartungen wurden weit übertroffen – der Workshop ist eine lohnenswerte Investition.“

Der nächste Kurs «Business Storytelling – Wundermittel im Marketing» beginnt am 31. Januar 2019.

Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

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1. Juli 2018 / Redaktion

Integrationsvorlehre als Vorbereitung auf die Berufslehre

Agid Ali bei der Firma Planzer

Ab August bieten 18 Kantone anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen eine einjährige Integrationsvorlehre, um sie gezielt auf eine Berufsausbildung vorzubereiten. Geplant ist, über vier Jahre bis zu 3600 Plätze zur Verfügung zu stellen.

Das Pilotprogramm Integrationsvorlehre basiert auf einem Beschluss des Bundesrates. Ab August 2016 wurde im Kanton Zürich zusammen mit der Firma Planzer ein Vorpilot umgesetzt, wofür die EB Zürich mit Massimo Romano den schulischen Teil entwickelt hatte.

Gesundheitsförderung und Suchtprävention im Kurs für Berufsbildner/innen

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20. April 2018 / Redaktion

Als Berufsbildnerin oder Berufsbildner begleiten Sie Lernende in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung. Der fünftägige Kurs für Berufsbildner/innen der EB Zürich bietet einen praxisbezogenen Einstieg in die Ausbildung von Lernenden. U.a. werden die Ausbildungsplanung, Lehren und Lernen, die Entwicklung im Jugendalter oder der Umgang mit der Lernenden mit der Sprache behandelt.

Ein besonderer Kursteil widmet sich den Themen Gesundheitsförderung und Suchtprävention. Expertinnen und Experten von Jugendberatungs- und Suchtpräventionsstellen des Kantons Zürich geben in Form eines Marktplatzes Einblicke in ihre Arbeitsweise und diskutieren mit den angehenden  Berufsbildnerinnen und -bildnern deren eigene Rolle und besprechen gemeinsam Fälle aus der Praxis.

Angebot «Ausbilden in der Berufsbildung»

Mit Augmented Reality AR Messeauftritt erlebbar machen

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13. April 2018 / Redaktion

Für den Messestand der Firma Kobel Gartengestaltung an der Giardina 2018 entwickelte Marco Kohler, Kursleiter für 3D-Visualisierung an der EB Zürich, eine Applikation, die die Gartenlandschaft mit Animationen (Augmented Reality AR) in einen erlebbaren Zauberwald verwandelten. Der Messeauftritt wurde mit dem GoldAward 2018 ausgezeichnet – wir gratulieren Marco und seinen Partnern zu ihrem Erfolg.

Kurse zum Thema 3D

SVEB-Modul in Gebärdensprache gestartet

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29. Januar 2018 / Redaktion

SVEB Modul in Gebärdensprache

Am Samstag, 20. Januar 2018 ist es so weit. Eine Gruppe engagierter Gehörloser wird an der EB Zürich zum ersten Kurstag des Moduls SVEB-Zertifikats willkommen geheissen. Die Modulleiterin Lilly Kahler, langjährige SVEB-Kursleitende an der EB Zürich und gebärdensprachkompetent, startet mit der Gruppe die 14-tägige Zertifikatsausbildung. Die Grundlagen der Erwachsenenbildung sind für diese jungen fünf Frauen und zwei Männer zukunftsweisend. Sie verfügen bereits über Erfahrungen in der Erwachsenenbildung und beginnen, sich darin ein vertieftes Standbein aufzubauen.

Wie in solchen Bildungsgängen üblich stammen auch diese Teilnehmenden aus verschiedenen Berufsbereichen. Da ist z.B. Corinne Parrat, die Miss Handicap aus dem Jahr 2009. Sie will die Öffentlichkeits- und Sensibilisierungsarbeit noch professioneller gestalten. Oder der neugierige Fachmann Fadri Murk, der aus dem Schreinerbereich kommt und sich noch mehr für die Begleitung junger (auch selbstbetroffener) Berufsleute qualifizieren will. Oder da ist Sonja Lacava, die als Hausfrau und Mutter mit Maturaabschluss die Zukunft plant, um das selbstbestimmte Leben von gehörlosen Erwachsenen in Bildungsangeboten zu unterstützen.

Alle sieben Teilnehmenden kommen aus verschiedenen Gründen. Doch allen ist gemeinsam, dass sie einen unbändigen Bildungshunger und die Bereitschaft zum Lernen haben. Leider sind die Bildungsgeschichten von gehörlosen Erwachsenen in der Schweiz oft geprägt von defizitorientierter Förderung. Die Modulleiterin Lilly Kahler stellt aber immer wieder fest, dass viele gehörlose Erwachsene das Neue wie «Schwämme» aufsaugen. Denn diese Menschen wollen nur eins: gleichberechtigt und in ihrer Sprache einen vollwertigen Bildungszugang. Damit es vorwärtsgeht. Denn Weiterbildung gehört allen!

Schweizerischer Gehörlosenbund SGB-FSS

Gruppendynamik in der freien Natur

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11. Oktober 2017 / Redaktion

Gruppendynamik in der freien Natur

«Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen mit Erwachsenen erkennen, reflektieren und adäquat intervenieren», so heisst die Handlungskompetenz des Moduls 2 des Fachausweis Ausbilder/in.

Vom 25.–28. September fand erstmals ein Modul 2 in der freien Natur statt. In Kooperation mit dem Spezialisten in Erlebnispädagogik «Planoalto» wurden die Inhalte und Ziele mit einem Outdoor-Erlebnis und mit einem Trekking durch die Appenzeller Voralpen verknüpft.

Es waren ganz besondere Erlebnisse, sich als Gruppenmitglied selber zu erleben, mit einem reich bepackten Rucksack durch Bachbeete zu wandern, eine Feuerstelle zu errichten, gemeinsam zu kochen und nur von einer Zeltplane geschützt im Freien zu übernachten. Diese gemeinsamen Erlebnisse stärkten die individuellen Ressourcen der Teilnehmer/innen, wenn sie die Gruppenprozesse beobachteten und diese mit Modellen und Theorien in Verbindung setzten und so ihr eigenes Lehr- und Lernverständnis reflektierten.

Der Nachfolgetag am 23. Oktober dient zur gemeinsamen Vertiefung der gruppendynamischen Erkenntnisse. Methoden, geeignete Modelle und Theorien über Gruppendynamik und Kommunikation werden auf die eigene Zielgruppe ausgerichtet. Das Finale, die Evaluation des Moduls, soll erneut in der freien Natur stattfinden. Diesmal am schönen Zürichsee.

Trekking: Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten (FA-M2)

Flüchtlinge proben den Sprung in die Berufslehre

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13. September 2017 / Redaktion

Für junge Flüchtlinge ist der Weg in die Arbeitswelt oftmals besonders steinig: Schulbildung und Sprachkenntnisse reichen weder für eine Festanstellung noch für eine Berufslehre aus. Es droht ein dauerhafter Abstieg in die Sozialhilfe.

Mit der einjährigen Integrationsvorlehre sollen nun motivierte Flüchtlinge die Möglichkeit erhalten, sich für eine Berufslehre vorzubereiten. Das vierjährige Pilotprogramm startet offiziell 2018. Es wird aber bereits seit August 2016 erfolgreich im Kanton Zürich in Zusammenarbeit mit der Logistikfirma Planzer erprobt.

Langfristige Integration in den Arbeitsmarkt

Neun junge Männer aus Syrien, Afghanistan oder Eritrea erhalten in der Integrationsvorlehre erste, grundlegende Kompetenzen im Bereich der Logistik. Das mittelfristige Ziel ist der Erwerb des Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses oder eine berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest. Langfristig soll auf diesem Weg ihre Integration in den Arbeitsmarkt gesichert werden.

Massimo Romano, Bereichsleiter Arbeitswelt an der EB Zürich, hat den schulischen Teil des Lehrgangs entwickelt. Am 21. März stellte er das Projekt im Rahmen der Fachtagung 2017 von Migration:Plus «K)eine Chance! Bildung und Arbeitsintegration für Jugendliche und junge Erwachsene» in Bern vor.

Ameise ist nicht gleich Ameise

Romano, der die jungen Flüchtling Berufskunde und Deutsch unterrichtet, legt grossen Wert auf einen starken Praxisbezug. So behandelt er Maschinen wie Deichselgeräte eingehend und beleuchtet die Unterschiede zwischen Fachsprache, Betriebssprache und Alltagssprache: Ein «Deichselstapler» heisst nämlich in der Logistikbranche «Ameise». Diese ist im Alltag bekanntlich ein Insekt und heisst je nach Dialekt auch mal «Ameisi».

 Beilage Bildung Zürcher Oberländer, September 2017

Werkschau «Die Fotografie und ich»

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13. August 2017 / Redaktion

Kurs: Die Fotografie und ich, Werkschau
Samstag, 26. August 2017

11 bis 16 Uhr
EB Zürich, Riesbachstrasse 11, 8008 Zürich

Ausstellende

Anita Vonderlinn, Peter Ritschard, Tobias Rosenberger

Buchprojekte von ehemaligen Kursteilnehmenden

Iris Cook, Mine Dal, Cornelia Frei, Silvia Ganther, Markus Grassi, Eva Haupt, Annemarie Hösli, Beat Hotz, Regula Langemann, Jacqueline Morgenroth, Heinz Rüst, Thomas Rüst, Heinz Siegwart Buchschacher, Catherine Vitte

Weitere Angebote zum Thema «Fotografie & Bildbearbeitung»

Digitales Lernen in Aus- und Weiterbildung

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29. Juni 2017 / Redaktion

Lernfoyer

In Zeiten, in denen Jugendliche viel Zeit mit Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat etc. verbringen, werden Digital Learning Tools immer wichtiger. Online Plattformen wie moodle unterstützen das Lernen und fördern die digitalen Kompetenzen. Über die Chancen und Grenzen solcher Tools berichtet Bildungsexpertin Barbara Kaiser in einem Interview.

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Geragogik – Bildung und Beratung für ein attraktives Alter(n)

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25. Mai 2017 / Redaktion

In einer immer älter werdenden Gesellschaft entspricht Geragogik – sie befasst sich mit dem Prozess des Lernens und der Bildung von älteren Menschen – als junges Bildungsberufsfeld einem zunehmenden Bedarf. Dass dieses Thema von besonderem Interesse ist, zeigte der Kurs «Geragogik – Bildung und Beratung für ein attraktives Alter(n)», der im September, Oktober 2016 zum ersten Mal durchgeführt wurde.

Im Kurs entwickelte Angebote

Teilgenommen haben Fachpersonen aus Bildung, Personalentwicklung und Beratung. Sie befassten sich mit Bildungs- und Beratungsfacetten gesunder 55 bis 75 jähriger Menschen. Entwickelt wurden zielgruppengerechte Angebote, wie z.B.

  • Kursmodul zur Didaktik für das 3. Lebensalter
  • Schulung mit Pensionierten im Transportwesen
  • Generationsmanagement aus Sicht des Ruhestands
  • Werkstatt für digitale Fotografie
  • Atelier für Wohnen und Garten, in- und outdoor mit Biografiearbeit
Stimmen von Teilnehmenden

«Der Kurs hat mein Verständnis über unsere Gesellschaft erweitert und bereichert.»
«Der Kursbesuch inspirierte mich dazu, meinem Interesse auf dem weiten Feld der Geragogik einen Ausdruck zu verleihen.»
«Der Kurs gab mir neue Sichtweisen aufs Älterwerden und machte mir die Entwicklung eines konkreten Angebotes leicht.»
«Die Auseinandersetzung mit dem 3. Lebensalter hatte ich bis anhin eher gemieden, doch der Kurs eröffnete mir neue Perspektiven auf das Thema.»

Yvonne Purtschert, die verantwortliche Kursleiterin, beantwortet gerne Ihre Fragen:
E-Mail Enable JavaScript to view protected content.

 Detaillierte Informationen zum Kurs: Geragogik – Bildung und Beratung für ein attraktives Alter(n)

Bistro Horizont – Genuss in alle Himmelsrichtungen

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2. Mai 2017 / Redaktion

Nur noch schnell die Welt verbessern

Ist der Wissensdurst erst einmal gestillt, knurrt schon bald der Magen. An der EB Zürich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt: Hoch über den Dächern des Seefeldquartiers lädt das sonnige Bistro Horizont zum genussvollen Verweilen ein. Ob frische Croissants, knackige Salate oder verspielte Apéro-Häppchen, hier findet sich alles, was Gaumen und Magen begehren. Mehr noch, das Bistro setzt auf ökologisch sinnvoll produzierte und fair gehandelte Lebensmittel, damit Speis und Trank reine Freude und keine Gewissensbisse bereiten.

zum Menuplan

Schreibwettbewerb «Flachland»

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26. Januar 2017 / Redaktion

Mit dem diesjährigen Schreibwettbewerb suchen wir Texte rund um das Motiv «Flachland». Die Wahl der Textsorte ist frei (z.B. Kurzgeschichte, Minidrama, Gedicht, Rap). Der Text muss mindestens 1000 und darf maximal 5000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) enthalten. Mitmachen können alle interessierten Schreiberinnen und Schreiber.

Eingabeschluss: 31. März 2017
Preisverleihung

Donnerstag, 1. Juni 2017, 18.30 Uhr, Mediothek, Bildungszentrum für Erwachsene, BiZE, Riesbachstrasse 11, 8008 Zürich.

Ausführliche Teilnahmebedingungen (PDF)
Flyer Schreibwettbewerb (PDF)

Neue Partner, neue Projekte

Den diesjährigen Schreibwettbewerb führen wir erstmals in Kooperation mit dem GZ Riesbach und der Pestalozzibibliothek Riesbach durch. Gemeinsam haben wir schon zweimal anlässlich des Tags der Dachterassen eine Gartenlesung organisiert und mit viel Erfolg durchgeführt. Auch dieses Jahr wird wieder eine solche Lesung stattfinden, und zwar am Samstag, 24. Juni 2017. Im Gegensatz zum Schreibwettbewerb werden für diesen Anlass die Texte nicht juriert, es sind alle Leserinnen und Leser willkommen. So haben Interessierte die Wahl, ob sie am Wettbewerb teilnehmen wollen oder an der Gartenlesung. Natürlich ist auch beides möglich. Das Stichwort zur diesjährigen Gartenlesung heisst «Blattgrün».

«ecomundo»: Eco Literacy im DaZ-Unterricht fördern

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20. Januar 2017 / Redaktion

Eco Literacy im DaZ-Unterricht fördernBild: ZHAW

Die Themen Umweltschutz und ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln sind in der Schweiz ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Diskurses. Wie können wir Energie sparen? Wie entsorge ich Abfall richtig? Was mache ich mit alten Elektrogeräten? Welche Lebensmittel kaufe ich ein – bio, regional, faire trade?

Mit den grossen Migrations- und Flüchtlingsbewegungen kamen viele Menschen aus anderen Kulturkreisen in die Schweiz, für die ökologische Fragen bisher keine grössere Bedeutung im Alltag hatten. Um diese Migrantinnen und Migranten für die Themen Ökologie und Umweltschutz zu sensibilisieren, hat die ZHAW im Projekt «ecomundo» verschiedene didaktische Szenarien für Deutsch-Sprachkurse auf den Niveaus A1 bis C1 entwickelt. Die EB Zürich arbeitete an diesem Projekt mit und erprobte Szenarien in ihrem DaZ-Unterricht. Nach dem erfolgreichen Projektabschluss im Dezember 2016 stehen die Unterrichtsmaterialien allen interessierten Schulen und Institutionen kostenlos zur Verfügung.

 Projekt Ecomundo

Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

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16. Januar 2017 / Redaktion

Vorbereitung auf die Berufslehre

Integrationsvorlehre

Um Flüchtlingen den Einstieg in eine Lehre und in den Schweizer Arbeitsmarkt zu erleichtern, stellte der Bundesrat Ende 2015 das Projekt einer Flüchtlingslehre vor und reagierte damit auf die gestiegene Anzahl von anerkannten Flüchtlingen in der Schweiz. Das Projekt der Integrationsvorlehre (IVL), es umfasst bis zu 1000 Flüchtlinge pro Jahr, sollte 2018 starten.

So lange wollten die Zürcher Bildungs- und Volkwirtschaftsdirektion nicht warten und lancierten zusammen mit der Logistikfirma Planzer ein Pilotprojekt: Im August 2016 begannen neun Interessierte an verschiedenen Standorten der Firma zu arbeiten und besuchen eineinhalb Tage die Woche den Unterricht an einer Berufsschule. Den schulischen Teil der Ausbildung hat Massimo Romano, Bereichsleiter Arbeitswelt der EB Zürich, entwickelt, er selbst unterrichtet Deutsch und Berufskunde. Mehr zum Projekt im aktuellen Schulblatt des Kantons Zürich.

 Artikel im Schulblatt Kanton Zürich

Mehr Kompetenz in Sachen Journalismus!

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8. Januar 2017 / Redaktion

Journalistische Fähigkeiten sind nicht nur in Redaktionen grosser Tageszeitungen gefragt, sondern auch beim Schreiben für Kunden- und Verbandszeitschriften oder für Online-Publikationen. Je nach Bedürfnis stehen Ihnen an der EB Zürich unterschiedliche Angebote zur Auswahl, die sich in Inhalt und Zeitstruktur voneinander unterscheiden.

Bildungsgang «Journalismus»

Im Zentrum steht das professionelle Schreiben von allen journalistischen Textsorten: Berichte, Kommentare, Interviews etc. In zwei Workshops lernen Sie u.a. Kreativtechniken kennen und gestalten und schreiben eine eigene Zeitung.

Testimonials
Adrian Uhlmann:

«Der Bildungsgang war meine Eintrittskarte für den Einstieg in den Journalismus.»

Peter Inderbitzin:

«Im Bildungsgang habe ich alle Aspekte des Journalismus kennengelernt, in Theorie und Praxis. Und aus einer Portrait-Übung entstand mein erstes Buch: die offizielle Biographie von Kultreporter Walter Scheibli, die ich im eigenen Verlag herausgegeben habe.»

Monica Mutti:

«Obwohl schon jahrelang routiniert als freie Journalistin, wurde ich erst dank dem Bildungsgang wirklich sattelfest in allen Textsorten. Es haben sich ungeahnte Redaktionstüren geöffnet.»

Doris Büchel:

«Hier bekam ich das Werkzeug für den Einstieg in den professionellen Journalismus. Inzwischen bin ich selbständig und habe mein eigenes Magazin lanciert. Etwas, das ich ohne Bildungsgang weder geschafft noch gewagt hätte.»

 Ausschreibung und Anmeldung
 Informationsanlass

Premiere an den Solothurner Filmtagen

Tags: VeranstaltungenAngebot

7. Januar 2017 / Redaktion

Supersonic Airglow

Der neueste Film von Karim Patwa (Kursleiter «Postproduktion – After Effects») beleuchtet magische Momente auf und hinter der Bühne der beiden Bands «Koch-Schütz-Studer» und «The Young Gods» bei ihrer gemeinsamen Tournee.

Premiere, Sonntag, 22. Januar 2017, 52. Solothurner Filmtage

www.supersonic-airglow.com
www.solothurnerfilmtage.ch

Karim Patwa an der EB Zürich
Angebote Video

Spontan und gefasst

Tags: Angebot

28. November 2016 / Redaktion

Nie mehr stumm und stumpf! Auf zum lustvollen Wortduell.

Auch in heiklen Situationen spontan und gefasst zu reagieren ist eine Kunst. Wann braucht es mehr Schlagfertigkeit, wann weniger, und wo findet man die Worte und den Mut? Unser Experte Roger Nydegger gibt Antworten.

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Kurse mit Roger Nydegger

Schlagfertig und spontan reagieren
Einführung in die Körpersprache

Roger Nydegger, freischaffender Schauspieler, Autor und Regisseur und Kursleiter

gratis Bio-Äpfel für den kleinen Hunger

Tags: Angebot

22. November 2016 / Redaktion

Er ist eher klein, süss im Geschmack und von leuchtend roter Farbe – der Gala.

Ab 24. November stehen Kisten mit Bio Äpfeln im BiZE in der Riesbachstrasse und in der Max-Högger-Strasse in Altstetten für Sie bereit, bedienen Sie sich.

Warum Deutsch lernen?

Tags: Angebot

7. November 2016 / Redaktion

Wir haben Teilnehmende in Deutschkursen gefragt, warum sie Deutsch lernen und was ihnen am Kurs an der EB Zürich besonders gefällt.

Amiri Yashar, Afghanistan

Karthiga Parameshwaran, Sri Lanka

Lues Teklay, Eritrea

Paulo Morais, Portugal

Aladin Abdela, Eritrea

Websites entwickeln

Tags: Angebot

7. Oktober 2016 / Administration

CSS & HTML

Das mobile Internet hat die Art und Weise wie wir Websites entwickeln und benutzen grundlegend verändert. Die Entwicklung vom Desktop-Computer zum «mobile Web» zwingt uns, Webdesign-Projekte anders zu planen und gestalten. Eine grosse Anzahl Browser, Bildschirmgrössen, Geräte und persönliche Einstellungen fordern einen neuen Arbeitsablauf.

Die Anforderungen haben sich verändert. In unseren Kursen «HTML5, CSS3 und Responsive Design» reagieren wir auf die veränderten Anforderungen der Kundinnen und Kunden. Diese Kurse verfolgen das Prinzip «Mobile First».

Wieso, weshalb, warum? Für Weiterbildung gibt es gute Gründe

Tags: Angebot

18. September 2016 / Redaktion

Ja, Weiterbildung kostet Zeit und Geld – und lohnt sich trotzdem. Denn: Lernen macht clever im Alltag, fit im Beruf und souverän im Umgang mit anderen. Und ein Kurs oder ein Bildungsgang ist immer auch ein soziales Ereignis, das Spass macht und Kontakte schafft. Vier gute Gründe für Weiterbildung:

Sicherheit: Unsere Kompetenzen sind unser Werkzeugkoffer, um Beruf und Alltag zu meistern. Manchmal fehlt uns darin ein Werkzeug, andere haben wir zu lange nicht mehr gebraucht. Weiterbildung hilft, verschüttete Fähigkeiten aufzufrischen oder sich mit ganz neuen Tools vertraut zu machen. Wenn wir gut mit Dingen (Sachkompetenz), Personen (Sozialkompetenz) und uns selbst (Selbstkompetenz) umgehen können, fühlen wir uns sicher.

Neugier: Wer fragt, wird schlau. Nur wer Antworten sucht, kann sie finden. Eine Weiterbildung setzt dort an, wo wir schon als Kinder das grösste Glück empfinden; beim Fragenstellen, bei der Neugier auf neue Wissensbereiche und Erlebenswelten und dem Staunen über die eigenen Fähigkeiten. Die Lust aufs Neue, auf Lernen, Erfahren und Wissen bleibt auch im Erwachsenenalter eine wichtige Motivation für Weiterbildung.

Engagement: Bildung ist der Rohstoff der Wissensgesellschaft. Um die Trends in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu verstehen, eine eigene Haltung einzunehmen und Stellung zu beziehen, braucht es fundiertes Allgemeinwissen. Wer sich immer wieder neue Kenntnisse aneignet bleibt geistig flexibel und kann eine aktive Rolle einnehmen, wenn es darum geht, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Gut informierte Bürgerinnen und Bürger sind die Basis für unser politisches und gesellschaftliches System.

Karrierekick: Weiterbildung erleichtert den Auf- oder Umstieg. Es muss ja nicht unbedingt der grosse Sprung auf der Karriereleiter sein. Aber anerkannte Abschlüsse, Zertifikate oder Fähigkeitsbescheinigungen verleihen einem ein Profil und können als Sprungbretter dienen. Weiterbildungen bezeugen unser Interesse und unsere Motivation und erhöhen so die Chancen auf eine bessere oder passendere Stellung in der Arbeitswelt.

Aletsch – von Menschen und Eis

Tags: Angebot

6. September 2016 / Redaktion

Normalerweise fotografiert und schreibt Caroline Fink für Bücher sowie für die NZZ und Fachmedien in den Bereichen Berge und Alpinismus. Seit drei Jahren dreht sie auch Filme, z.B. über den Aletschgletscher, entstanden im Bildungsgang: Video 2013/14. Der Film portraitiert anhand dreier Protagonisten – ein Bergführer, ein Glaziologe und ein Techniker auf dem Jungfraujoch – einerseits eines der eindrücklichsten Gletschergebiete der Alpen. Anderseits zeigt er anhand des schmelzenden Eises das stete Auseinanderdriften von Mensch und Natur. Wobei er unweigerlich das Spannungsfeld zwischen Faszination und Zerstörung der Gletscher zum Thema macht.

Bildungsgang: Video – Von der Idee zum fertigen Film

Der zweisemestrige Bildungsgang: Video richtet sich an Personen, die bereits Erfahrung im Film- und Videobereich mitbringen. Im Zentrum steht die Arbeit an einem eigenen Filmprojekt, mögliche Genres sind Dokumentarfilm, Spielfilm, Experimentalfilm oder Kunstvideo. Dozentinnen und Dozenten sind Fachpersonen aus der Filmbranche.

Plötzlich kommt's mir nicht mehr spanisch vor

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4. September 2016 / Redaktion

Wer kennt das nicht: Man bestellt im Ausland etwas zu essen und es wird etwas anderes aufgetischt, weil man den Kellner nicht richtig verstanden hat. Oder: Man tätigt einen Anruf bei seinem Geschäftspartner in der Romandie, mühsam kramt man die letzten Französischkenntnisse zusammen, es harzt ein bisschen, bis man erleichtert ins Englisch wechselt und in der «fünften» Landessprache das Gespräch fortsetzt.

Dabei ist das Lernen einer fremden Sprache immer auch ein Abenteuer. Ein spannendes Abenteuer, bei dem es ganz viel zu entdecken gilt. Es geht um mehr als einfach zu wissen, dass die einen diesem «Ding» mit Stamm Krone und Blättern «tree» sagen, die anderen «àrbol», wieder andere «mù». Wir halten es da mit «Baum». Unabhängig von diesen unterschiedlichen Bezeichnungen wird es aber erst Interessant , wenn ich mit der Engländerin, dem Amerikaner, dem Spanier oder der Chinesin ein Gespräch über Bäume führen kann, wenn wir uns austauschen können über die Sprachgrenzen hinweg. So können wir in Beziehung zueinander treten, voneinander lernen und auch miteinander geschäften. Auch deshalb ist es von Vorteil, möglichst viele Sprachen zu sprechen.

Wer seine Chancen im Berufsleben erhöhen will und dafür seine Sprachkenntnisse vertieft, eine ganz neue Fremdsprache erlernt oder eine anerkanntes Sprachdiplom erwirbt , kann dies an der EB Zürich in verschiedenen Kursen tun. Ob Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch oder Chinesisch – Sie können aus einer Vielzahl an Abendkursen auswählen. Und das Sprachencafé bietet Ihnen die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre über aktuelle Themen in Ihrer Lieblingsfremdsprache zu diskutieren. Am besten schauen Sie einfach mal rein, ein Besuch lohnt sich.

«An Grenzen gefällt mir, dass man sie überschreiten kann», meinte kürzlich ein spanischer Kollege; fremde Sprachen bedeuteten für ihn, fremde Kulturen zu entdecken und mit anderen Menschen reden zu können. Recht hat er, so spanisch kommt mir das nicht vor.

Zu den Sprachkursen

Interkultureller Austausch in der Berufslehre

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1. September 2016 / Redaktion

Leitfaden zur Förderung von Lernendenmobilität

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Reisen bildet, so heisst es, und Berufslernende mit internationalen Erfahrungen haben mehr Selbstvertrauen, übernehmen eher Verantwortung und sind Menschen anderer Kulturkreise gegenüber aufgeschlossener. Diese Mobilität von jungen Lernenden zu ermöglichen ist das primäre Ziel von Intermundo, dem Schweizerischen Dachverband zur Förderung von Jugendaustausch. Seinen neuen Leitfaden stellt er am 28. September 2016 an der EB Zürich vor, daneben berichten Lernende und Berufsbildner/innen aus ihrer Praxis und den daraus gewonnenen Erkenntnisse.

28. September an der EB Zürich, 17.30–20.00 Uhr

17.30–17.40 Uhr
Begrüssung und Einleitung
17.40–18.00 Uhr
Präsentation Leitfaden zur Förderung von Lernendenmobilität «Interkultureller Austausch in der Berufslehre – so klappt’s!»
18.00–18.30 Uhr
Diskussionsrunde: Ausbildungsbetriebe und Lernende berichten von ihren Austauscherfahrungen
18.30–18.50 Uhr
Fragen aus dem Publikum
18.50–19.00 Uhr
Fazit, Rückblick und Ausblick
ab 19.00 Uhr
Apéro, Netzwerk und informeller Austausch
In Zusammenarbeit mit

Intermundo 2016 Logo

Programm auf der Website von Intermundo

3D-Visualisierung und -Animation: praxisorientiert, fundiert, professionell

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10. August 2016 / Redaktion

Bildungsgang – 3D Visualisierung und -Animation: Das berufsbegleitende Erlernen der 3D-Gestaltung

3D-Know-how ist in vielen Berufen zu einer wichtigen Kompetenz geworden. So sind eigenständige Berufstätigkeiten entstanden, bei denen 3D im Zentrum steht. 3D setzt sich als die Technologie durch, die in vielen Bereichen die grösste Effizienz beim Lösen von Aufgaben zeigt.

Umfassende Kompetenzen

Der Bildungsgang vermittelt umfassende Kompetenzen im Umgang mit technischen, gestalterischen und medienspezifischen Aspekten in der 3D-Produktion für alle aktuellen Anwendungsfelder. Kleine und grössere Projekte werden selbständig oder im Team geplant und umgesetzt. Die Teilnehmenden können auf hohem Niveau verschiedenste 3D-Produktionen realisieren und setzen die 3D-Werkzeuge in ihrem beruflichen oder künstlerischen Umfeld professionell ein.

Weitreichende Tätigkeitsfelder für 3D-Gestalterinnen und -Gestalter

Von der 3D-Visualisierung in Animation, Film, Illustration oder Bühnen- und Eventkunst über Architektur bis zum Ingenieurwesen, von technischen oder wissenschaftlichen Anwendungen in allen möglichen Bereichen wie Geowissenschaft oder Medizin bis zur Mediengestaltung im Web sind die beruflichen Möglichkeiten in der Anwendung der dreidimensionalen Gestaltung ausserordentlich vielfältig.

Software

Maxon Cinema 4D: Die Teilnehmenden erhalten die Software zum Lernen kostenlos. Mit dem Diplom der EB Zürich wird ein Rabatt auf die kommerzielle Version gewährt. Für Adobe CC-Software gibt es Spezialkonditionen für Teilnehmende in Angeboten der EB Zürich.

Stimmen aus dem Bildungsgang

«Ich schätze meine eigenen Lernerfolge und die der Klasse als sehr gross ein. Die Weiterbildung beinhaltet eigentlich das gesamte Spektrum der 3D-Branche. Ich fand das Diplomprojekt super. Es pusht das Engagement nochmals voll und erzielt auch super Lernerfolge.» (Oliver Meier)

«Das Coaching war super!! Die Leitung des Bildungsgangs war sehr gut.
Ich konnte meinen Arbeitgeber für 3D begeistern. In Zukunft mache ich 3D-Animationen für die Firma.» (Daniel Schmid)

«Als Produkt- und Grafikdesignerin sind mir gestalterisch viele Möglichkeiten eröffnet worden, mit denen ich mein Tätigkeitsfeld erweitern kann.» (Carolina Flores)

Abschlussarbeiten

Die Diplomarbeiten aus dem Bildungsgang zeigen das breite Spektrum und das hohe Niveau der Ausbildung. Weitere Abschlussarbeiten finden Sie auf Youtube.

Der nächste Bildungsgang beginnt am 9. Mai 2018

Information und Anmeldung: Bildungsgang «3D-Visualisierung und -Animation»

Eva Vitija gewinnt den Hauptpreis in Solothurn

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2. August 2016 / Administration

Die EB Zürich gratuliert Eva Vitija (Kursleiterin «Drehbuchschreiben für Fortgeschrittene») zum Gewinn des «Prix de Soleure». Die Regisseurin erhielt den Preis für ihren Erstling «Das Leben drehen – Wie mein Vater versuchte, das Glück festzuhalten». Die Jury lobte den Mut von Eva Vitija, ihr eigenes Leben und die Geschichte ihrer Familie aufzuarbeiten, auf der Basis von Filmmaterial, das der Vater sein Leben lang produziert hatte. – Wer von den Erfahrungen von Eva Vitija profitieren will, kann sich an der EB Zürich für den Kurs «Drehbuchschreiben für Fortgeschrittene» einschreiben.

imNeuland «Civic Technology»

Tags: AngebotInformatik

3. Juni 2016 / Redaktion

Referate an den Informatiktagen

Über 70 IT-Unternehmen aus dem Grossraum Zürich öffneten an den Informatiktagen ihre Türen. Die EB Zürich beteiligte sich unter dem Motto «imNeuland» mit Workshops und Inputreferaten. Im Zentrum stand das Thema «Civic Technology». Es beschreibt den Wandel, den das Internet in der Kommunikation zwischen Staat und Bürger/innen bewirkt.

Abschlussarbeiten «Video»

Tags: AbschlussarbeitenAngebot

25. Mai 2016 / Redaktion

Trailer, entstanden im Bildungsgang Video – Von der Idee zum fertigen Film unter der Leitung von Gitta Gsell und Anna-Lydia Florin.

Trailer Dokumentarfilm von Bea Huwiler: «Crime – Auf der Spurensuche mit Krimiautorin Mitra Devi» (Dok/Fiction, 50 min)

Trailer Dokumentarfilm von Mitra Devi: «Vier Frauen und der Tod» (Dok, 63 min)

Zum Angebot Bildungsgang: Video – Von der Idee zum fertigen Film

Abschlussarbeiten «Journalismus»

Tags: AbschlussarbeitenAngebot

25. April 2016 / Redaktion

Kann man sparsamer Leben, ohne verzichten zu müssen? Wie geht massvoller Fleischkonsum, und gehören Heuschrecken wirklich auf dem Essteller? Die Teilnehmenden des Bildungsgangs Journalismus haben Antworten auf diese kontroversen Fragen gefunden. Ganz in Eigenregie kreierten sie in einem Wochenend-Workshop zwei doppelseitige Aktionszeitungen, von der Konzipierung bis hin zum Druck. Eine anregende Themenwahl – gesund für den Körper und nahrhaft für den Geist.

Texte aus den Aktionszeitungen

«Melody of Noise» von der Zürcher Regisseurin Gitta Gsell

Tags: Angebot

5. April 2016 / Redaktion

Zuletzt widmete die Filmemacherin mit «Bödälä – Dance the Rhythm» dem perkussiven Tanz ein cineastisches Denkmal. Nun kommt ihr neues Werk «Melody of Noise» in die Kinos, eine Hommage an die Klangkünstler und Klangkünstlerinnen unseres Landes. Monatelang folgte sie bekannten Namen wie Bruno Spoerri, Bubble Beatz oder Big Zis in ein sinnliches Reich, wo die Grenzen zwischen Stille und Krach, Rhythmus und Melodie verwischen. Eine Dokumentation, die man mit dem Auge hört und den Ohren sieht.

Bildungsgang: Video – Von der Idee zum fertigen Film

Die Regisseurin Anna-Lydia Florin gibt ihr Fachwissen weiter. Filmschaffende mit Vorkenntnissen bekommen dabei alle Aspekte von Konzeption über Script und Dreharbeiten bis hin zum Sounddesign und der Präsentation praxisorientiert vermittelt.

Kurse und Bildungsgänge