«Mit dem Team was zu erreichen, motiviert mich besonders»

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30. März 2021 / Jürgen Deininger

Seit 1. März 2021 leitet Gabriela Notter neu die Administration. Dieser Aufgabenbereich musste im Zuge der strategischen Neuausrichtung der EB Zürich neu ausgerichtet und umorganisiert werden: So brauchte es z.B. für die Integrationsvorlehre und START! Berufsbildung ein neues Anmeldeprozedere und die Umstellung auf Fernunterricht erforderte plötzlich einen höheren Kommunikationsbedarf zwischen Admin, Kursleitung sowie Teilnehmenden.

Gabriela Notter, Leiterin Administration EB ZürichGabriela Notter, neue Leiterin der Administration der EB Zürich

Auch die Arbeit im Home-Office bedeutete für Gaby und ihr Team einen höheren Koordinations- und Kommunikationsaufwand. Ihren Ausgleich findet die gebürtige Zürcherin in ihrer Wohnstadt Winterthur, den dortigen Singfrauen und ihrem Quartett (sofern möglich). Sie probiert auch gerne neue Kochrezepte aus und erkundigt die nähere Umgebung auf ausgedehnten Spaziergängen.

Was motiviert dich bei deiner Arbeit?

«Ich freue mich eigentlich jeden Tag auf die Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener Kulturen fasziniert mich. Unvorhergesehe Vorfälle verzögern zwar den gewohnten Ablauf, machen aber die Arbeit spannend und abwechslungsreich. Zudem arbeite ich sehr gerne in einem Team, denn: etwas zusammen zu erreichen, motiviert mich besonders.»

Welche Schwerpunkte wirst du in den nächsten Monaten setzen?

«Ich bin der Meinung, dass die Administration das Rückgrat einer jeder Organisation ist. Wenn diese nicht stark und gut organisiert ist, schwächelt der gesamte Betrieb. Diese Wichtigkeit möchte ich meinem Team weitergeben, die Teammitglieder stärken und bestärken. Zudem möchte ich ein Team, das am gleichen Strick zieht, dieselben Wertvorstellungen und denselben Dienstleistungsgedanken teilt. Diese Themen gilt es zu diskutieren. Daneben müssen wir einzelne Prozesse überarbeiten. Ein weiteres grosses Thema wird die Organisation der Stellvertretung zwischen den Teammitgliedern sein. Dafür werde ich Schulungen organisieren.»

Bei welchen Projekten der EB Zürich bist du involviert?

«Im Moment bin ich nebst der Reorganisation der Administration im der Projektgruppe «Customer Relationship Management», ein spannendes Projekt, das mir auch hilft, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Ich denke, dass wir mit Hilfe eines guten CRM schneller und vor allem professioneller auftreten können.»

Dein grosses Hobby ist Singen: Wie konntest du mit deinen Kolleginnen in Corona-Zeiten deiner Leidenschaft nachgehen?

«Wir hatten tatsächlich letzten September unseren einzigen Auftritt zusammen mit einem sardischen Quartett. Dies war nur möglich, weil wir in einer offenen Lagerhalle mit viel Platz und Luft proben konnten. Im Moment proben wir via Zoom und als Quartett ab und zu (heimlich) im Wald.»

Was wünschst du dir nach Corona? Worauf freust du dich am meisten?

«Am meisten fehlen mir die sozialen Kontakte. Ich wünsche mir einen unbeschwerten Kontakt mit meiner Familie und Freunden, Arbeitskolleginnen und -kollegen. Wieder einmal ins Kino zu gehen, ein Konzert zu besuchen oder nach Berlin zu reisen, wäre schon schön. Am meisten freue ich mich auf einen spontanen Apéro mit einem guten Glas Wein und vielen Menschen.»

Im Home-Office hat die gebürtige Zürcherin auch die vielen kleinen Hügel ihrer Wohnstadt Winterthur entdeckt: Gretelberg, Güetli oder Gallispitz sind seither ihre Ziele. Diese dem Wolfensberg vorgelagerten Aussichtspunkte besucht sie häufiger, um ihren Kopf zu lüften und wenn sie nicht mit ihren Singfrauen für den nächsten Auftritt proben kann.