Spannende Events für Berufsfachlehrpersonen

Tags: AlleAngebot

17. Mai 2021 / Céline Camenzind

Um den Erfahrungsaustausch unter Lehrpersonen zu fördern, organisiert der Digital Learning Hub regelmässig Events zu angesagten Themen. Dort werden nicht nur Lösungen präsentiert, sondern auch Diskussionen geführt. So profitieren die Teilnehmenden einerseits von der Expertise des DLH und andererseits von den Erfahrungen ihrer Peers.

Veranstaltungen des DLH finden bis auf Weiteres online stattVeranstaltungen des DLH finden bis auf Weiteres online statt
© Céline Camenzind

Im Kalender des DLH finden Lehrpersonen aktuelle Veranstaltungen wie Vernetzungsevents, Fachaustausche, Workshops, aber auch Spezialanlässe und externe Veranstaltungen.

Die Community des DLH schlägt jeweils relevante Themen für den Austausch vor. Ein grosser Fan dieser Erfa-Anlässe ist Daniel Flück, Projektleiter Digitalisierung und Mathematiklehrer am KV Zürich. Er ist aktives Mitglied der DLH-Community und steuert viele wertvolle Beiträge bei. «Der Austausch mit anderen Lehrpersonen war für mich schon immer sehr befruchtend und inspirierend.»

Zurzeit werden ausserdem an Spezialanlässen die verschiedenen Projekte aus dem Innovationsfonds Berufsbildung näher vorgestellt und vertieft.

Daniel Flück, Projektleiter Digitalisierung und Mathematiklehrer am KV ZürichDaniel Flück, Projektleiter Digitalisierung und Mathematiklehrer am KV Zürich
© Céline Camenzind

 

Agil durch die Krise: Geschäftsbericht 2020 der EB Zürich

Tags: Inside

12. Mai 2021 / Jürgen Deininger

Auch für die EB Zürich bedeutete das Jahr 2020 viele Umstellungen und forderte eine hohe Anpassungsfähigkeit – allein schon wegen ihrer Neuausrichtung. Dank ihrer Transformation hin zu einer agilen Organisation konnte sie rasch auf die aussergewöhnliche Situation reagieren.

Agil durch die Krise: Geschäftsbericht 2020 der EB Zürich

Der Geschäftsbericht 2020 zeigt, dass das Corona-Jahr auch Vorteile mit sich brachte: Die EB Zürich initiierte Projekte, vertiefte Kooperationen, baute eine Community für Lehrpersonen auf und nutzte den digitalen Schub, um sich als echte Bildungspionierin zu beweisen.

 

Was Bildungspartner und Kundinnen über die EB Zürich sagen

  • Mentor Alija, Leiter Berufsbildung, Hirslanden AG

    «Seit mehreren Jahren arbeiten wir eng mit dem Bereich Berufsbildungsprofis der EB Zürich zusammen, weil uns die Praxisnähe und die daraus resultierende hohe Qualität ihrer Kurse immer wieder überzeugen.» Mentor Alija, Leiter Berufsbildung, Hirslanden AG

  • Stefan Schumacher, Laufbahnberater, BIZ Urdorf

    «Als externer Laufbahnberater biete ich den Kursteilnehmenden von START! Berufsbildung die Möglichkeit, sich noch einmal verstärkt mit ihren Unsicherheiten auseinanderzusetzen und zeige ihnen neue Perspektiven auf. Die Laufbahnberatung ist eine wertvolle Zusammenarbeit zwischen dem AJB und der EB Zürich.» Stefan Schumacher, Laufbahnberater, BIZ Urdorf

  • Simone Gschwend, Leiterin LernLokal Bildung, Caritas Zürich

    «Die didaktische Expertise der EB Zürich ist für unsere Kooperation eine Bereicherung. Den Kursleitenden gelingt es hervorragend, den Unterricht fächerübergreifend zu gestalten und auf die sehr unterschiedlichen Lernbedürfnisse der Teilnehmenden einzugehen. Ich bin begeistert.» Simone Gschwend, Leiterin LernLokal Bildung, Caritas Zürich

  • Claudia Hug, Rektorin, Bildungszentrum Limmattal

    «Die Digitalisierung ist wichtiger Bestandteil einer Schule. Agil zu bleiben und Innovationen zu fördern finde ich extrem wertvoll und die Zusammenarbeit mit dem Digital Learning Hub erlebe ich immer als sehr lösungsorientiert und gewinnbringend.» Claudia Hug, Rektorin, Bildungszentrum Limmattal

  • Ekrem Delijaj, Hauswart, BiZE

    «Ich wollte immer schon den Abschluss als Hauswart EFZ nachholen, weil mir die Arbeit sehr gut gefällt und weil ich jetzt die Höhere Fachprüfung Hausmeister machen kann.» Ekrem Delijaj, Hauswart, BiZE

  • Daniel Flück, Leiter ICTiU-Strategieteam, KV Zürich

    «Für mich sind vor allem die Austauschveranstaltungen des DLH genial. In diese war ich von Anfang an aktiv involviert. Der Austausch mit anderen Lehrpersonen war für mich schon immer sehr befruchtend und inspirierend.» Daniel Flück, Leiter ICTiU-Strategieteam, KV Zürich

  • André Wettstein, Kursleiter Lernstube Altstetten, EB Zürich

    «In der Lernstube Altstetten bieten wir keine herkömmlichen Kurse an. Als Kursleiter der Lernstube sorge ich dafür, dass die Teilnehmenden in entspannter Atmosphäre ihre Unsicherheiten und individuellen Fragestellungen im Umgang mit dem Computer und dem Handy im eigenen Tempo angehen und aufarbeiten können.» André Wettstein, Kursleiter Lernstube Altstetten, EB Zürich

  • Erik Haberzeth, Dozent und Professor für Erwachsenenbildung und Höhere Berufsbildung, PH Zürich

    «Die PH Zürich verfügt über das notwendige wissenschaftliche Wissen, während die EB Zürich über einen hervorragenden Zugang zur Berufs- und Arbeitswelt sowie über jahrzehntelange Erfahrung verfügt. Als Partner können wir deshalb den Kompetenzaufbau in der Erwachsenenbildung optimal gewährleisten.» Erik Haberzeth, Dozent und Professor für Erwachsenenbildung und Höhere Berufsbildung, PH Zürich

Laufbahnberatung für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene

Tags: Angebot

11. Mai 2021 / Céline Camenzind

In den Modulen von START! Berufsbildung lernen Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene, wie der Arbeitsmarkt in der Schweiz funktioniert oder wie man Bewerbungen schreibt. Vielmals fehlt jedoch ein realisierbarer Plan in die Berufswelt. Hier kommt Laufbahnberater Stefan Schumacher vom biz Urdorf ins Spiel.


Interview mit Laufbahnberater Stefan Schumacher vom biz Urdorf
© Céline Camenzind

«Die Laufbahnberatung ist eine grossartige Schnittstelle zwischen der EB Zürich und den Berufsinformations-zentren (biz)», erklärt Stefan Schumacher. Die biz führen Potenzialabklärungen durch, prüfen Kompetenzen und geben Empfehlungen ab. Während dem Kurs profitieren die Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen von den Fachkompetenzen des externen Laufbahnberaters vor Ort. Nebst seiner Berufserfahrung steht hinter ihm der gros-se Erfahrungspool seiner Mitarbeitenden, worauf er jederzeit zurückgreifen kann.

Pläne schmieden – und umsetzen

Im Kurs gibt es verschiedene Module wie Mathematik oder Deutsch, aber auch Arbeiten in der Schweiz. Letzte-res ist ein eigenständiges Modul, kommt aber in den anderen Modulen immer wieder vor. Während die Teil-nehmenden im Kurs vor allem in Gruppen arbeiten und ihre Fähigkeiten verbessern, schaut sich Stefan Schuma-cher ihre Situation individuell an und erarbeitet mit ihnen einen konkreten Plan, wie sie vorgehen sollen. Die eins-zu-eins Begegnung ist sehr wichtig, um auf die unterschiedlichen Situationen der Teilnehmenden einzuge-hen. «Hat man erst einmal einen Plan, muss man diesen natürlich auch umsetzen», so Schumacher. Das lernen die Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen wiederum im Kurs der EB Zürich. In den Modulen von START! Berufsbildung verwirklichen sie diese Pläne.

Begrenzte Ressourcen

«Es ist eine grosse Herausforderung, den Teilnehmenden ihre Situation aufzuzeigen. Zu zeigen, was es alles braucht, um in die Berufsbildung bzw. eine Lehre zu starten.» Einen Tag die Woche engagiert sich der Berater an der EB Zürich. Damit möglichst viele die Gelegenheit haben, mit ihm zu sprechen und von seiner Expertise zu profitieren, ist er immer an einem anderen Wochentag vor Ort. Doch auch so kommt der Laufbahnberater nicht dazu, mit allen zu sprechen oder die Teilnehmenden nach dem Gespräch in der Umsetzung zu begleiten. Dazu ist ein enger Austausch mit den Lehrpersonen der EB Zürich unabdingbar. Diese sind wichtige Bezugspersonen für die Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen und Stefan Schumacher ist darauf bedacht, möglichst viel seiner Kompetenzen mit ihnen zu teilen. So können die Lehrpersonen ihre Kursteilnehmenden auf dem manchmal langwierigen und holprigen Weg in den Schweizer Arbeitsmarkt optimal unterstützen.

 

Kontakt

Gabriela Notter
044 385 83 92
Nur mit JavaScript

Berufslernende geben Einblicke und Ratschläge

Tags: AlleInside

7. Mai 2021 / Lena Quartu

Vor kurzem haben Fabio und Veljko ihr QV abgelegt und (hoffentlich) bestanden. Am Ende ihrer Lehrzeit blicken sie zurück auf ereignisreiche Jahre an der EB Zürich bzw. dem BiZE. Ihre Nachfolgerinnen stehen schon in den Startlöchern und haben beim Betriebspraktikum einen ersten Einblick gewonnen.

Veljko Berufslernender Fachmann Betriebsunterhalt an der EB ZürichVeljko, Fachmann Betriebsunterhalt der EB Zürich © Lena Quartu

Aktuell hat die EB Zürich zwei Lernende, die beide diesen Sommer ihren Abschluss machen: Einen Informatiker Systemtechnik, der für den Support, für das administrieren der Server und vieles mehr zuständig ist, und einen Fachmann Betriebsunterhalt im Hausdienst. Zu seinen Aufgaben gehören Schulhausreinigung, wie zum Beispiel Fenster putzen und Aufgaben wie Lampen auswechseln. Besonders gefällt Veljko auch, dass er im Vergleich zu anderen Berufslernenden seiner Fachrichtung auch etwas mehr im Garten zu tun hat. Fabio, der aktuelle Informatiklernende, wird nächstes Jahr seine Aufgaben an Lhamo übergeben, der er diese Woche im Betriebspraktikum schon eine erste Einführung gegeben hat.

Wieso die Lehre an der EB Zürich?

Anders als ich und Lhamo, die über den Kanton an die EB Zürich gekommen sind, wurde Veljko durch eine Beraterin im Motivationssemester auf die Schule für Erwachsenenbildung aufmerksam. Er war schnuppern und es gefiel ihm. Daraufhin machte er zuerst ein einjähriges Praktikum. «Nach ein, zwei Wochen lief es gut. Ich war eingelebt, hatte es gut mit allen und habe mir gesagt: ‘hier bleibe ich’.»

Auch Fabio ging es nicht viel anders. Durch eine Schnupperlehre machte er sich mit der EB bekannt und merkte, dass es ihm sehr gefiel. Alle seien gut drauf gewesen, mega freundlich, und er wurde gut aufgenommen. Und das, obwohl er doch nur schnuppern war. Neben dem entspannten Arbeitsklima, das ihm so gut gefiel, konnte er auch bereits viele verschiedene und auch spannende Aufgaben erledigen und sogar schon selbständig arbeiten sowie Dinge ausprobieren.

Aufgrund ihrer Erfahrungen konnten sie mir auch einige Ratschläge für meine Zeit an der EB Zürich geben. Auf die Frage, was denn wichtig sei, meinte Fabio: «Dass man offen ist. Die Leute sind auch selbst ziemlich offen…». Auch bei Veljko waren es Dinge wie freundlich und respektvoll sein, die zählen würden. Und es sind sich beide einig, dass ich nachfragen soll, wenn ich Fragen habe. Ich soll mich informieren und mir helfen lassen. Genauso wichtig ist es auch, selbst hilfsbereit zu sein. Und: «fröhlich sein!»

Fabio IT-Berufslernender an der EB ZürichFabio, IT-Berufslernender der EB Zürich © Lena Quartu

Aufgetretene Schwierigkeiten

Während seiner Lehre habe sich Veljko die ersten beiden Jahre fast keine Mühe gegeben und realisierte dann, er müsse langsam Gas geben, da seine Ausbildung ja schon bald fertig sei. «Da mein Chef jetzt ja nicht mehr da ist, ist es ein bisschen schwieriger. Ohne ihn an die QV zu geben ist schon ein bisschen komisch. Dazu kam natürlich auch noch der erste Lockdown, bei der die EB Zürich ganz geschlossen war und ich praktisch nur zuhause sass. Als ich dann wieder vor Ort arbeiten konnte, gab es plötzlich viel mehr an Grundreinigungen zu tun und noch zusätzliche Aufgaben wie Türklinken reinigen.»

Anders als bei Veljko hat sich für Fabio durch die Pandemie nicht viel bei der Arbeit verändert. Auch was die Berufsschule angeht, hätte es keine grossen Umstellungen gegeben. «Der Unterricht war einfach von zuhause. Da es sowieso etwas ist, was man ja immer am PC macht. Das digital rüberzubringen ging eigentlich gut.» Bei der BM seien mehr Schwierigkeiten aufgetreten. In Fächern wie Mathematik war es nicht mehr so einfach, am Bildschirm und ohne die Wandtafel mit ihren verschiedenen Farben mitzukommen. Das hat sich dann auf seinen Notenschnitt ausgewirkt und er ist rausgefallen.

Diesen Sommer sind sie dann beide fertig mit ihrer Lehre und wollen danach an der EB Zürich bleiben. Ob Fabio die BM2 nachholen will, weiss er noch nicht. Vorerst will er bei der EB weiterarbeiten und dann ins Militär. Bei Veljko ist das Resultat noch ungewiss, aber auch für ihn ist klar: «Wenn ich meine Prüfung bestehe, kann und will ich weiter hier bleiben.»

Nachfolgerinnen beim Betriebspraktikum

Ab August 2021 werden Lhamo und ich an der EB Zürich beginnen. Zurzeit besuchen wir noch ein Basislehrjahr für unsere jeweilige Berufsrichtung. Wie schon erwähnt wird Lhamo die Stelle als Informatikerin Systemtechnik übernehmen. Die letzte Woche war sie hier in einem Betriebspraktikum, bei dem sie schon einmal das Team kennenlernen und sich einleben konnte. Dabei traf sie auf Fabio, der auch ihr schon den Rat gab, immer viel zu fragen. Besonders gefällt ihr, dass sie zwischen zwei Orten hin und her wechseln kann für ihre Arbeit. Sie war auch jetzt im Betriebspraktikum schon in Altstetten vor Ort.

Berufslernende an der EB Zürich 2021Lena und Lhamo, zukünftige Berufslernende der EB Zürich © Céline Camenzind

Ich hingegen bin die erste Mediamatik-Berufslernende an der EB Zürich. Bei meiner Arbeit bereite ich zum Beispiel Informationen wie Bilder, Texte und Videos fürs Internet auf oder gestalte Inhalte für Printprodukte und noch vieles mehr. Das ist auch, was mir so gefällt an meinem Beruf: er ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Meinem Faible für das Gestalterische konnte ich jetzt in meinen Betriebspraktikum, das zwei Wochen ging, zwar nicht nachgehen, dafür gab es manch anderes zu tun.

Neben mich einrichten, vielen kleinen Inputs erhalten, sogar schon an grossen Meetings teilhaben und kleine Aufträge jeglicher Art erledigen, hatte ich auch ein (kleines) Projekt, das sich durch beide Wochen zog: nämlich diesen Bericht als Blogbeitrag zu erstellen. Dafür habe ich Interviews geführt mit den anderen Lernenden, Bilder gemacht und bearbeitet und alles in diesem Text verfasst.

ABU – mehr als nur Unterricht

Tags: Angebot

22. April 2021 / Jürgen Deininger

Im Oktober 2020 haben sich vierzehn Kursteilnehmende zusammen mit ihrer Dozentin Letizia Craparo Devenn auf den Weg gemacht. Ihr gemeinsames Ziel: den Berufsabschluss im Validierungsverfahren und die Allgemeinbildung nachzuholen. Nach sechs Monaten sind sie am Ende einer teils beschwerlichen Reise angelangt: Sie haben alle die ABU-Prüfung bestanden – herzlichen Glückwunsch! Den fachlichen Abschluss am Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen (ZAG) werden sie im Mai machen – und sicherlich ebenfalls bestehen.

Abscchlussklasse ABU April 2021
ABU-Klasse posiert nach der erfolgreichen Präsentation ihrer Vertiefungsarbeiten, © Jürgen Deininger

Im Laufe von über 20 Kurstagen wurde aus jungen Menschen, die sich zuvor nicht gekannt hatten, eine verschworene Gruppe von Kolleginnen und Kollegen. Sie stützten und halfen sich gegenseitig, wenn es mal schwierig war, Beruf, Familie und den Unterricht unter einen Hut zu bringen. Sie kamen gerne an die EB Zürich und zu Letizia in den Unterricht, der manchen eher Freizeit als lästige Pflicht war. Einige Teilnehmende und die Dozentin erzählen aus dem ABU-Kurs.

Meinungen der Kursleiterin und der Teilnehmenden zum ABU-Kurs


Stimmen der Teilnehmenden und der Dozentin des ABU-Kurses, © Jürgen Deininger

 

Kontakt

Gabriela Notter
044 385 83 92
Nur mit JavaScript

Mehr Informationen zum Thema ABU finden Sie unter «Berufsabschluss für Erwachsene».

Online-Informationsanlässe für Berufs- und Erwachsenenbildner/innen

Tags: Angebot

19. April 2021 / Céline Camenzind

Online Informationsanlässe für Berufsbildner und Berufsbildnerinnen

Sind Sie interessiert an einer Weiterbildung im Bereich der Berufs- und Erwachsenenbildung? Haben Sie Fragen zu den verschiedenen Modulen und benötigen spezifischere Auskünfte?

Die Informationsanlässe für Berufsbildner und Erwachsenenbildnerinnen können Sie bequem und ortunabhängig in Form eines Zoom-Webinars besuchen:

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Link für die Online-Teilnahme am gewünschten Webinar. Wir freuen uns auf Ihre virtuelle Teilnahme.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.
Barbara Bloch, Nur mit JavaScript, Telefon: 044 385 83 88

Grundkompetenzen erlernen in der Lernstube der Caritas Zürich

Tags: AlleAngebot

12. April 2021 / Céline Camenzind

Anfang März hat der Zürcher Kantonsrat den grosszügigen Rahmenkredit für das Programm zur Förderung der Grundkompetenzen für die nächsten vier Jahre einstimmig bewilligt und das zu Recht: rund 140’000 Personen im Kanton Zürich bereiten Lesen, Schreiben, Rechnen oder der Umgang mit Computer und Handy Mühe, obwohl sie die Volksschule in der Schweiz abgeschlossen haben. Fehlende Grundkompetenzen führen häufig dazu, vom gesellschaftlichen Leben und der Berufswelt ausgeschlossen zu werden. Seit Anfang Jahr bietet die Lernstube Altstetten – ein neues Angebot von Caritas Zürich – Betroffenen unkomplizierten Zugang zu Bildung und Lernen.


Leiterin LernLokal Bildung, Simone Gschwend, im Interview
© Céline Camenzind

Die Lernstube der Caritas Zürich schafft für Menschen, die ihre Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben, Rechnen oder den Umgang mit Computer und Handy verbessern möchten, neue Lernmöglichkeiten. Dabei werden sie von Lehrpersonen, Animatoren/innen und Freiwilligen unterstützt. Klassische Kurse gibt es dort nicht. Die Teilnehmenden lernen ganz individuell nach ihren eigenen Bedürfnissen und können jederzeit ein- oder aussteigen. Ausserdem bietet Caritas Zürich zu den meisten Kursen eine kostenlose Kinderbetreuung an.

Caritas Zürich ist über ihre Beratungsstellen und Projekte in Kontakt mit Betroffenen. Sie stellt – im Auftrag des Mittelschul- und Berufsbildungsamts Kanton Zürich (MBA) – den organisatorischen Rahmen für die Lernstube zur Verfügung, während die EB Zürich die didaktische Fachexpertise mitbringt. Zum einen gestalten die Lehrpersonen der EB Zürich in der Lernstube den Unterricht. Zum anderen schult die EB Zürich das Lernstubenpersonal, das die Kursteilnehmenden berät und begleitet. „Die Anforderungen an die Lehrpersonen sind sehr anspruchsvoll“, weiss Simone Gschwend, Leiterin LernLokal Bildung und zuständig für die Lernstube von Caritas Zürich. „Die Voraussetzungen und Lerninteressen der Teilnehmenden sind oft sehr unterschiedlich. Das erfordert einen grossen Rucksack an didaktischem Knowhow. Es braucht Einfühlungsvermögen, Flexibilität, aber vor allem auch fächerübergreifendes Denken“.

Fehlende Grundkompetenzen werden von unserer Gesellschaft tabuisiert. Es braucht daher in Zukunft noch einiges an Sensibilisierungsarbeit. Doch Simone Gschwend ist zuversichtlich, dass das Thema und auch die Lernstuben in Zukunft an Bekanntheit gewinnen werden: „Aufgrund der einstimmigen Annahme des grosszügigen Rahmenkredits zur Förderung von Grundkompetenzen im Kanton Zürich blicken wir optimistisch in die Zukunft. Die Zeichen für das Lernstubenangebot stehen gut“, so Gschwend.

 

«Mit dem Team was zu erreichen, motiviert mich besonders»

Tags: Inside

30. März 2021 / Jürgen Deininger

Seit 1. März 2021 leitet Gabriela Notter neu die Administration. Dieser Aufgabenbereich musste im Zuge der strategischen Neuausrichtung der EB Zürich neu ausgerichtet und umorganisiert werden: So brauchte es z.B. für die Integrationsvorlehre und START! Berufsbildung ein neues Anmeldeprozedere und die Umstellung auf Fernunterricht erforderte plötzlich einen höheren Kommunikationsbedarf zwischen Admin, Kursleitung sowie Teilnehmenden.

Gabriela Notter, Leiterin Administration EB ZürichGabriela Notter, neue Leiterin der Administration der EB Zürich

Auch die Arbeit im Home-Office bedeutete für Gaby und ihr Team einen höheren Koordinations- und Kommunikationsaufwand. Ihren Ausgleich findet die gebürtige Zürcherin in ihrer Wohnstadt Winterthur, den dortigen Singfrauen und ihrem Quartett (sofern möglich). Sie probiert auch gerne neue Kochrezepte aus und erkundigt die nähere Umgebung auf ausgedehnten Spaziergängen.

Was motiviert dich bei deiner Arbeit?

«Ich freue mich eigentlich jeden Tag auf die Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener Kulturen fasziniert mich. Unvorhergesehe Vorfälle verzögern zwar den gewohnten Ablauf, machen aber die Arbeit spannend und abwechslungsreich. Zudem arbeite ich sehr gerne in einem Team, denn: etwas zusammen zu erreichen, motiviert mich besonders.»

Welche Schwerpunkte wirst du in den nächsten Monaten setzen?

«Ich bin der Meinung, dass die Administration das Rückgrat einer jeder Organisation ist. Wenn diese nicht stark und gut organisiert ist, schwächelt der gesamte Betrieb. Diese Wichtigkeit möchte ich meinem Team weitergeben, die Teammitglieder stärken und bestärken. Zudem möchte ich ein Team, das am gleichen Strick zieht, dieselben Wertvorstellungen und denselben Dienstleistungsgedanken teilt. Diese Themen gilt es zu diskutieren. Daneben müssen wir einzelne Prozesse überarbeiten. Ein weiteres grosses Thema wird die Organisation der Stellvertretung zwischen den Teammitgliedern sein. Dafür werde ich Schulungen organisieren.»

Bei welchen Projekten der EB Zürich bist du involviert?

«Im Moment bin ich nebst der Reorganisation der Administration im der Projektgruppe «Customer Relationship Management», ein spannendes Projekt, das mir auch hilft, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Ich denke, dass wir mit Hilfe eines guten CRM schneller und vor allem professioneller auftreten können.»

Dein grosses Hobby ist Singen: Wie konntest du mit deinen Kolleginnen in Corona-Zeiten deiner Leidenschaft nachgehen?

«Wir hatten tatsächlich letzten September unseren einzigen Auftritt zusammen mit einem sardischen Quartett. Dies war nur möglich, weil wir in einer offenen Lagerhalle mit viel Platz und Luft proben konnten. Im Moment proben wir via Zoom und als Quartett ab und zu (heimlich) im Wald.»

Was wünschst du dir nach Corona? Worauf freust du dich am meisten?

«Am meisten fehlen mir die sozialen Kontakte. Ich wünsche mir einen unbeschwerten Kontakt mit meiner Familie und Freunden, Arbeitskolleginnen und -kollegen. Wieder einmal ins Kino zu gehen, ein Konzert zu besuchen oder nach Berlin zu reisen, wäre schon schön. Am meisten freue ich mich auf einen spontanen Apéro mit einem guten Glas Wein und vielen Menschen.»

Im Home-Office hat die gebürtige Zürcherin auch die vielen kleinen Hügel ihrer Wohnstadt Winterthur entdeckt: Gretelberg, Güetli oder Gallispitz sind seither ihre Ziele. Diese dem Wolfensberg vorgelagerten Aussichtspunkte besucht sie häufiger, um ihren Kopf zu lüften und wenn sie nicht mit ihren Singfrauen für den nächsten Auftritt proben kann.

Der lange Weg zum ersehnten Abschluss

Tags: AlleAngebot

17. März 2021 / Jürgen Deininger

Erwachsene können nach mind. drei Jahren Berufserfahrung eine vormals nicht abgeschlossene Ausbildung z.B. mittels eines Qualifikations- oder Validierungsverfahrens nachholen. Dabei müssen sie auch Kenntnisse der Allgemeinbildung (ABU) nachweisen. Drei Erwachsene stellen sich dieser Herausforderung und holen ihren Abschluss und die ABU nach. Was motiviert sie dazu, warum haben sie damals nicht abgeschlossen und welches sind die Herausforderungen? Ekrem, Fiona und Sandro erzählen davon.

Ekrem in einem Klassenzimmer des BiZE, wo er als Hauswart arbeitetEkrem in einem Klassenzimmer des BiZE, wo er als Hauswart arbeitet
© Céline Camenzind

Eins war ihm von Anfang an klar: an nicht ausreichenden Deutschkenntnissen wollte er nicht nochmals am Abschluss scheitern, das war ihm schon einmal vor 15 Jahren passiert. Heute kann Ekrem Deutsch auf B1-Niveau nachweisen und für B2 fehlt ihm nur noch das offizielle Examen. Diesen August wird er sein Qualifikationsverfahren als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ in der Nachholbildung machen, weswegen er seit letztem Sommer den ABU-Kurs an der EB Zürich besucht.

Einen ABU-Kurs besuchen auch Fiona und Sandro, beide haben vor über zehn Jahren ihre berufliche Grundbildung abgebrochen: Fiona verlor anfangs der 2000-Jahre durch einen Umzug den Schulplatz für ihre Ausbildung zur Pflegeassistentin, danach fehlte ihr die Motivation, diese fortzusetzen und abzuschliessen. Nach einem Handelsdiplom und einigen Jahren Arbeit in der Administration kehrte sie wieder in die Pflege zurück und musste feststellen, dass sie ohne Ausbildung «keinen Job mehr findet».

Und Sandro schmiss mit 15 die Schule, holte später die Real nach und erwarb über ein Projekt das EBA als Restaurationsfachmann. Nach vielen Jahren im Service wechselte er in den Pflegebereich. Ohne EFZ-Abschluss sagt er, verdiene er aber weniger und v.a. habe er weniger Ahnung, das sei auch nicht gut für seine «Klienten», wie er die von ihm betreuten Personen nennt. Daher wird er ab August 2021 eine berufliche Grundbildung als FaGe (Fachmann/-frau Gesundheit EFZ) beginnen. Doch warum holen die drei ihren Abschluss nach? Was motiviert sie und welchen Schwierigkeiten müssen sie sich stellen?

Motivation, den Abschluss nachzuholen

Für Fiona steht der Wandel im Gesundheitswesen im Vordergrund. Ihre damals angefangene Ausbildung als Pflegeassistentin ist ihr zu wenig, um den veränderten Anforderungen in ihrer Branche gerecht werden zu können. Ihr aktueller Arbeitgeber schlug ihr vor, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis in der Pflegebranche doch noch zu erlangen.

Für Sandro eröffnet sich mit dem Abschluss der früheren Ausbildung der Weg für eine neue; den Pflege-Ausbildungsplatz in Uster hat er bereits. Die neue Lehre verkürzt sich für ihn um ein Jahr, weil er bereits einen Abschluss nachweisen kann.

Ekrem gefällt die Arbeit als Hauswart und er wollte den Abschluss schon immer nachholen. Bei seinem vorigen Arbeitgeber hatte er keine Unterstützung erhalten, da ging es hauptsächlich darum, die Arbeit gut zu machen. Ein Abschluss hätte für die Firma nur höhere Lohnzahlungen bedeutet.

Teilnehmerinnen des ABU-Kurses bei einer GruppenarbeitTeilnehmerinnen des ABU-Kurses bei einer Gruppenarbeit

Diese Aussagen hinsichtlich der Beweggründe, warum jemand nach vielen Jahren Berufstätigkeit den Abschluss nachholen will, bestätigt auch Urs Schweikert. Er ist Prüfungsleiter der ABU-Kurse an der EB Zürich und kennt die unterschiedlichen Hintergründe und Motivation der Kursteilnehmenden bestens. «Erwachsene holen ihre Ausbildung nach, weil dies entweder ihre Anstellung sichert oder zu einem besseren Verdienst führt oder ihnen auch Möglichkeiten für Weiterbildungen eröffnet», so Schweikert. Qualifiziertes Personal verfügt zudem über ein breiteres Wissen und kann durch seine vielseitige Fachkompetenz einem Betrieb mehr Wertschöpfung bringen.

Kein einfacher Weg

Der allgemeinbildende Unterricht ist in aller Regel obligatorischer Bestandteil des Validierungs- bzw. Qualifikationsverfahrens, mit denen ein Berufsabschluss nachgeholt werden kann. «Die grösste Schwierigkeit sind mangelnde Sprachkenntnisse und die hohe Arbeitsbelastung», weiss Urs Schweikert aus seiner Erfahrung. Wegen dieser Belastung brechen Teilnehmer/innen nicht selten schon in den ersten Wochen den Kurs ab oder tauchen einfach nicht mehr im Unterricht auf. 

Die deutsche Sprache ist diesmal nicht die grösste Herausforderung für Ekrem; schwieriger war für ihn, sich neu zu organisieren. Dabei durften weder die Familie und seine beiden Kinder noch seine Lernzeit zu kurz kommen. Nach Anlaufproblemen und vielen Gesprächen mit seiner Frau klappt das mittlerweile recht gut. Für sie sei es nicht besonders schwierig gewesen, wieder in die Schule zu gehen, meint hingegen Fiona. Lernen falle ihr leicht und sie könne alles – Schule, Beruf und Privatleben – gut integrieren. Sandro sagt von sich, dass er ein strenges 2020 hinter sich habe; er zügelte, trennte sich von seinem Partner und hatte noch dazu Corona im Pflegeheim. «Im Moment ist es viel, aber es geht», und er ist zuversichtlich, auch weil ihn sein Kollegenkreis bei allem unterstütze.

Sandrfo und Fiona im ABU-KursSandro und Fiona haben sich im ABU-Kurs kennengelernt

Wichtige Unterstützung durch Arbeitgeber

Einen Abschluss nachzuholen, gilt wegen der hohen zeitlichen Mehrbelastung generell als streng. Eine wichtige Rolle im ganzen Verfahren spielen daher die Arbeitgeber: Sie müssen ihre Mitarbeitenden unterstützen. Bei Fiona und Sandro übernehmen diese die Kurskosten und kommen ihnen mit reduzierten Arbeitspensen bei gleichem Lohn entgegen. Generell sind zukünftig höhere Löhne und verantwortungsvollere Tätigkeiten im Betrieb für viele eine wichtige Motivation, sich diesen Mühen zu unterziehen.

Ekrem erhielt von seinem Vorgesetzten frühzeitig Unterstützung, um seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Auch der Hinweis, wie er den Abschluss nachholen und wo er sich darüber informieren konnte, kam von ihm – das ist bei vielen Unternehmen keine Selbstverständlichkeit. Ausserdem coachte ihn der Vorgesetzte bei speziellen Arbeiten, die für den Lehrabschluss relevant waren. Und die Aussicht, nach dem bestandenen Qualifikationsverfahren als Hauswart den Höhere Fachprüfung Hauswart in Wetzikon zu besuchen, spornte Ekrem zusätzlich an.

Fiona, Sandro und Ekrem stehen kurz vor ihrem Qualifikationsverfahren. Demnächst werden sie ihre Vertiefungsarbeit fertigstellen und sie im Kurs präsentieren. Da heisst es, Daumen drücken, damit sie diese letzte Hürde auch noch meistern und erfolgreich abschliessen können – zehn, 15 und gar 20 Jahre nach ihrem ersten Versuch. Alles Gute und viel Erfolg!

 

Kontakt

Gabriela Notter
044 385 83 92
Nur mit JavaScript

Kanton fördert Grundkompetenzen

Tags: AlleAngebot

9. März 2021 / Jürgen Deininger

Jede elfte Person im Kanton Zürich bekundet Mühe beim Lesen und Schreiben, bei der mündlichen Ausdrucksfähigkeit oder bei Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Der Kanton Zürich unterstützt mit 14.8 Millionen neue Förderansätze wie Lernstuben mit dem Ziel, Betroffenen den Wiedereinstieg in Bildung zu ermöglichen.

Kanton Zürich fördert Grundkompetenzen

In seiner gestrigen Sitzung bewilligte der Zürcher Kantonsrat einstimmig einen Kredit von 14.8 Millionen Franken. Damit fördert er in den nächsten vier Jahren Erwachsene mit fehlenden Grundkompetenzen. Diese Fähigkeiten dienen Erwachsenen dazu, ihren privaten und beruflichen Alltag selbständig zu meistern und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Davon betroffen sind im Kanton Zürich ca. 140'000 Erwachsene, das entspricht etwa 15% der erwerbstätigen Bevölkerung. Unter Grundkompetenzen versteht man die folgenden Fähigkeiten:
-   Lesen und Schreiben sowie die Fähigkeit, sich mündlich auszudrücken
-   Grundkenntnisse in Mathematik
-   die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie
-   transversale Kompetenzen wie komplexes Problemlösen, Selbstorganisation, Sozialkompetenz

Die Bildungsdirektion und das Mittelschul- und Berufsbildungsamt haben ein mehrstufiges Programm zur Förderung von Grundkompetenzen ausgearbeitet: Sogenannte Lernstuben ermöglichen Betroffenen einen niederschwelligen und v.a. kostenlosen Wiedereinstieg in die Bildung und mit daran anschliessenden Kursen können diese einen Sekundar- oder Berufsabschluss nachholen.

Seit Herbst 2020 sind Lernstuben in Dübendorf (WBK Dübendorf), in Kloten und in Zürich-Nord in Betrieb. Viele der angebotenen Kurse sind gut besucht oder ausgebucht. Auch die Caritas Zürich bietet in LernLokalen/Lernstuben niederschwellige Angebote zu »Lesen und Schreiben» oder Computerkurse für Einsteiger an. Daran beteiligt ist auch die EB Zürich, sowohl konzeptionell wie mit eigenen Kursleitenden. Die Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt wird weitere Lernstuben eröffnen und dabei unterstützt die EB Zürich die Fachstelle Grundkompetenzen des Kantons.

 

Die Integrationsvorlehre – eine Erfolgsgeschichte für Flüchtlinge und Betriebe

Tags: IntegrationsvorlehreAlle

4. März 2021 / Jürgen Deininger

Integrationsvorlehre für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene in der Manor Winterthur

© Bulletin Frühjahr 2021 ASFL SVBL

Dass die Integrationsvorlehre für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene eine einzigartige Erfolgsgeschichte ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Zahlreiche Publikationen in Tageszeitungen und in Medien der beteiligten Firmen und Verbände legen Zeugnis davon ab.

Auch die Manor Winterthur beteiligt sich daran. Im Bulletin Frühjahr 2021 der Schweizerischen Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik ASFL SVBL berichtet Massimo Romano, Fachverantwortlicher der Integrationsvorlehre an der EB Zürich, wie Daniel F. aus Eritrea seit Sommer 2020 dort seine Vorlehre absolviert mit dem Ziel, einen Berufsabschluss in der Logistik zu machen.