Besserer Berufseinstieg dank Vorlehre

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30. November 2020 / Jürgen Deininger

Der Schritt in die Schweizer Arbeitswelt ist für Personen mit Fluchthintergrund eine grosse persönliche Herausforderung. Den Einstieg unterstützt und erleichtert seit drei Jahren die Integrationsvorlehre.

Berufseinstieg dank Integrationsvorlehre
© Karin Hofer / NZZ

Seit einigen Jahren können Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene eine einjährige Ausbildung machen, die sie auf die Berufslehre vorbereitet. An der Planung, Konzeption und Vorbereitung des schulischen Teils der sogenannten Integrationsvorlehre (INVOL) war die EB Zürich massgeblich beteiligt. Seit zwei Jahren führt sie, zusammen mit der Berufsschule für Detailhandel und für Mode und Gestaltung in Zürich, für neun Berufsfelder den Berufsfachschulunterricht durch. Eineinhalb Tage drücken die Teilnehmer/innen – sie stammen aus Eritrea, Somalia, Syrien, Afghanistan und anderen asiatischen und afrikanischen Ländern – die Schulbank, dreieinhalb Tage machen sie ein Praktikum in einem Betrieb.

Vor Kurzem porträtierte das Schulblatt eine junge Frau aus Somalien, die nach der INVOL jetzt eine EBA-Ausbildung als Hauswirtschaftspraktikantin macht. Und auch die NZZ berichtete in ihrer Bildungsbeilage vom 25. November über einen jungen Eritreer, der dank der INVOL seit drei Jahren eine Logistikerlehre bei Planzer absolviert. Ohne diese Vorlehre hätte er mit der eigentlichen Lehre sehr grosse Mühe gehabt.

Weitere Beispiele dieser Art werden sicherlich folgen und zeigen, dass die INVOL eine Erfolgsgeschichte ist bei der Integration junger Asylbewerber/innen auf ihrem nicht immer einfachen Weg in die CH Arbeitswelt. Alle Beteiligten – Geflüchteten, Firmen und Schulen – wünschen wir viel Erfolg!

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