EB Zürich – Bildungszentrum für Erwachsene

Unsere Tags zu den aktuellen Themen. In der Agenda finden Sie Termine zu allen Veranstaltungen.

Wie Kursleitende zu digitalen Trainern werden

Tags: Angebot

7. Dezember 2018 / Redaktion

Didaktik geht digital. Kursleitende in der Weiterbildung können jetzt gut gerüstet ins 2019 starten: Ab Januar lanciert die EB Zürich ein neues Angebot rund ums «Lehren mit digitalen Medien».


Man muss keine Maschine sein, um Maschinen fürs Lehren und Lernen (spielerisch) zu nutzen.

Die digitale Transformation der Arbeitswelt schreitet unaufhaltsam voran. Eine der technologischen Schlüsselkompetenzen heisst ohne Zweifel: digitale Medien nutzen und produzieren können. Fünftklässler lernen es heute schon, während einer Lektion pro Woche. Medien und Informatik heisst das neue Fach, Dreikäsehochs fabrizieren Power-Point-Präsentationen. An einigen Gymnasien läuft ohne iPad gar nichts mehr, Programmierenkönnen gehört unter Gymnasiasten zum guten Ton.

Umschwärmtes Lernen 4.0

Und bei den Erwachsenen? Schlagworte heissen «Desk-Sharing», «Crowd-Sourcing» und «-Working», «Schwarmintelligenz» usw. – alles spricht von Arbeit 4.0 und der nötigen Fitness dafür, ohne dass man so genau weiss, was das eigentlich heisst. Und längst nicht alle kommen in den Genuss von firmeninternen Weiterbildungskursen um ihre digitalen Skills upzudaten. Fakt ist: Technologie ist omnipräsent bei allen Arbeitsprozessen und das wirkt sich auch auf unsere Art zu lernen aus. Wie genau? Dazu hat sich die kantonale Bildungsdirektion in einem Thesenpapier Gedanken gemacht.

Digital sattelfest dozieren

Fazit: Selbstgesteuertes, selbstverantwortliches Lernen in Netzwerken gewinnt an Bedeutung, Lerninhalte lösen sich von bestimmten Lernorten und werden mobil und dynamisch. Selbstredend muss das wiederum auch unsere Art zu lehren beeinflussen; die Lehrenden müssen immer häufiger Lernprozesse dezentral steuern und digitale Lernmedien erschaffen können, um das Lernen zu begleiten und zu fördern. Das heisst: Auch alle in der Aus- und Weiterbildung Tätigen müssen digital fest im Sattel sein. Digitale Transformation bedeutet für sie: von Kursleitenden zu digitalen Trainern werden.

Gefragt: zertifizierte Digital Trainer

Um sie dabei zu unterstützen, führt die EB Zürich eine Reihe von neuen Weiterbildungen im Angebot. Allen voran der neue Zertifikats-Lehrgang «Digital Trainer» des SVEB (Schweizerischer Verband für Weiterbildung). Ob als Berufsbildnerin, Kursleiter oder Team-Coach, das Zertifikat «Digital Trainer» befähigt Aus- und Weiterbilderinnen digital gestützte Lernprozesse mit Erwachsenen didaktisch zu planen, umzusetzen und zu reflektieren – ganz unabhängig von der vermittelten Materie.

Durchstarten im Januar

Der «Digital Trainer» richtet sich also an Lehrende, die ihre Lernprozesse digital unterstützen und begleiten wollen. Er ist aber keine Ausbildung sondern eine Fortbildung für in der Erwachsenenbildung Tätige. Das heisst: Teilnehmende müssen bereits über die Kompetenzen von SVEB-zertifizierten Kursleitenden oder Praxisausbildenden verfügen und einen sicheren Umgang mit Informations-und Kommunikationstechnologien besitzen. Das anerkannte SVEB-Weiterbildungszertifikat kann innerhalb von 2 Monaten erworben werden. Der Lernaufwand dafür beträgt vier Präsenztage und zwei Online-Schulungstage sowie 90 Stunden Selbststudium. Start: 22. Januar 2019.

Beim Trekking Gruppenprozesse direkt erleben

Tags: Angebot

23. November 2018 / Redaktion

SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul

Ende September war es wieder soweit: die Teilnehmer/innen des Modul 2 «Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten – Trekking» des eidg. Fachausweises Ausbilder/in machten sich auf den Weg ins Valle Maggia, um dort zusammen mit Spezialist/innen von Planoalto Inhalte und Ziele dieses Moduls quasi am eigenen Leib zu erfahren.

Gemeinsam in der Gruppe bauten die Teilnehmer/innen ihre Unterkünfte unter Zeltplanen auf und kochten und assen gemeinsam. Bei diesen und anderen Erlebnissen stärkten sie ihre individuellen Ressourcen, beobachteten Gruppenprozesse, verglichen diese anschliessend mit Modellen und Theorien und reflektierten so ihr eigenes Lehr- und Lernverständnis.

Das nächste Modul 2 «Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten – Trekking» findet im Juni 2019 statt.

SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul

Profilierungschance Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

Tags: Angebot

21. November 2018 / Redaktion

Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

Neue Chance für junge Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene: Seit diesem Sommer können sie eine sogenannte Integrationsvorlehre absolvieren. Die am Projekt teilnehmenden Betriebe profitieren auf vielfältige Weise. Interessierte erfahren an zwei Infoveranstaltungen wie und weshalb.

Oft sind sie jung und ehrgeizig und wollen in diesem neuen Leben hierzulande auch beruflich etwas erreichen. Manchmal bringen sie einen guten schulischen Rucksack und vielfältige praktische Erfahrungen aus ihren Heimatländern mit. Doch wie schaffen junge Flüchtlinge hier den Sprung ins Berufsleben? Oft mangelt es dafür an Sprachkenntnissen, technischem Know-how, Branchenkenntnis, Grundlagenwissen über das Schweizerische (Bildungs-)System oder einem schulischen Abschluss. Es fehlt schlicht an den Voraussetzungen für eine Berufslehre.

Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt

Die neue Integrationsvorlehre schliesst eine Lücke in der Schweizer Bildungslandschaft. Ihr Ziel: den Übertritt in die reguläre Lehre vorbereiten – und damit jungen Zugewanderten einen Berufsabschluss ermöglichen. Die Integrationsvorlehre (INVOL) ist eine einjährige, praxisorientierte Vorbereitung auf die Berufslehre; dafür arbeiten die Teilnehmenden einerseits in einem Vorlehrbetrieb, andererseits besuchen sie die Berufsfachschule. Seit diesem Sommer profitieren im Rahmen eines Pilotprojekts im Kanton Zürich die ersten rund 100 jungen Zugewanderten von dieser Möglichkeit.

Die EB Zürich als Vorreiterin

Die EB Zürich war an der Planung, Konzeption und Vorbereitung der INVOL massgeblich beteiligt und führt für 8 Berufsfelder den Berufsfachschulunterricht durch: 75 Integrationsvorlehrlinge lernen seit August am Standort Zürich Altstetten Deutsch, Mathematik, Branchen- und Berufskunde, ICT-Kenntnisse, Allgemeinbildung und mehr. Die ersten Erfahrungen sind durchwegs positiv. «Die Integrationsvorlehre ist sehr erfreulich angelaufen», sagt Massimo Romano, verantwortlicher Bereichsleiter an der EB Zürich; die Lernenden seien motiviert, die Zusammenarbeit mit den anderen Berufsfachschulen erweise sich als fruchtbar und das Projekt werde auch von Seiten des MBA gut unterstützt.

Chance für Betriebe

«Sehr erfreulich ist, dass so viele Lehrbetriebe rasch auf das neue Angebot eingestiegen sind», betont Romano. Der grosse Zuspruch von Seiten der Ausbildungsbetriebe sei alles andere als selbstverständlich. «Aber es handelt sich ja auch nicht um ein karitatives Projekt, sondern die teilnehmenden Betriebe erhalten einen konkreten Nutzen.»

Lehrbetriebe, die sich für die INVOL engagieren und Integrationsvorlehrplätze zur Verfügung stellen wollen, profitieren in verschiedener Hinsicht:

Kontakt: Enable JavaScript to view protected content.

Informationsveranstaltungen zur Integrationsvorlehre (INVOL) für Flüchtlinge

Über die nächsten vier Jahre sollen in der ganzen Schweiz bis zu 3600 INVOL-Plätze zur Verfügung gestellt werden. Wer sich für das Projekt, die Voraussetzungen für eine Teilnahme oder die ersten Erfahrungen interessiert, kann eine der folgenden Informationsveranstaltungen an Berufsinformationszentren (biz) besuchen:

Interessierte erhalten insbesondere Auskünfte auf folgende Fragen:

Zufriedene Auszubildende

Tags: Inside

6. November 2018 / Redaktion

Frische Gesichter: Drei junge Männer haben nach den Sommerferien ihre Ausbildungsstelle an der EB Zürich angetreten. Nach zwei Monaten ziehen sie eine positive erste Bilanz.

Auszubildende an der EB Zürich
Wer ist wer? Finden Sie's heraus? Unsere Auszubildenden lernen Informatiker / Systemtechniker, Fachmann Betriebsunterhalt und Kaufmann.

«Mir gefällts und es macht Spass im Team zu arbeiten», sagt der eine. «Die verschiedenen Arbeiten, die ich ausführen darf, finde ich interessant», meint der zweite. Und der dritte sagt: «Jeden Tag lerne ich etwas Neues und bekomme auch herausfordernde Aufgaben zu erledigen». Zu Wort kommen hier die drei neuen Berufslernenden an der EB Zürich: Veljko Roskovic, Diego Casetti und Fabio Tiricola.

  • Veljko, Auszubildender an der EB Zürich
    Veljko: Der sportliche Praktiker

    Vom Garten her murmelt der Motor des Laubbläsers in die Schulzimmer hinauf. Aha, da ist wohl Veljko am Werk, bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen. Er mag es, wenn er selbständig arbeiten darf: Böden aufnehmen mit der Scheuersaugmaschine (ja, das gibts) zum Beispiel.

    Oder eben: Laub weg blasen, rechen, sammeln. Sauberen Rasen mag er, auch als Unterlage, denn in seiner Freizeit spielt er ambitioniert Fussball bei den A-Junioren des FC United Zürich. Ein bisschen Ausgleich zum Alltag als Lernender für den Fachmann Betriebsunterhalt braucht der gelernte Innenverteidiger schon: Montag Kickboxen, Dienstag Fussball, Donnerstag Fussball, Freitag Kickboxen, Samstag Fussball, Sonntag Kickboxen.

    Und zwischendurch steht tagsüber Schulzimmer reinigen, Recycling gut trennen oder Physik, Allgemeinbildung und Deutsch an der Berufsschule Wetzikon auf dem Programm. «Zeitweise ist es dort etwas langweilig, die Lehrer reden zu viel», sagt er. Veljko ist eher der Praktiker: Für die Lehre an der EB Zürich hat er sich nach einem Jahr Praktikum im Hausdienst an der EB Zürich entschieden und qualifiziert. Das Schlüsselerlebnis für seine Berufswahl fand aber wohl schon während der Primarschule statt: In seinem Haus gab es einen serbischen Hausmeister, den er mochte, dem durfte er ab und zu helfen, die Lampen auszuwechseln oder zu streichen.

    Immer wieder betont er unaufgefordert, dass ihm das Arbeitsklima im Team sehr gut gefällt: «Wir verstehen uns gut, alle sind sehr freundlich zueinander, wir reden und lachen miteinander». Er lächelt verschmitzt: «Ich hoffe, das werden lustige und tolle drei Jahre hier».

  • Diego, Auszubildender an der EB Zürich
    Diego: Überlegtes Kraftpaket

    «Ich denke, die EB Zürich leistet generell gute und soziale Arbeit», sagt Diego Casetti. Der angehende Kaufmann im zweiten Lehrjahr denkt dabei an Kurse für Stellenlose oder auch reduzierte Kursgelder. «Das motiviert mich, für sie zu arbeiten und macht mich stolz, meinen Teil beizutragen». In den ersten zwei Monaten hat er schon verschiedene Funktionen am Empfang, im Bereich Finanzen und im Marketing wahrgenommen. Vor allem ist er aber für die Administration tätig, erstellt eigenverantwortlich Unterlagen für die Kursleitenden wie Präsenzlisten oder Fragebögen oder kümmert sich um den Nachschub an Büromaterial: Stifte, Mappen, Ordner, Register, Flip-Charts usw. Das Arbeitsklima an der EB Zürich empfindet er als sehr angenehm: «Alle sind freundlich und aufgestellt».

    Diego geht auch gern in die Schule. Den schulischen Teil der Lehre absolviert er an der KV Business School am Escher-Wyss-Platz. Informatik, Wirtschaft, Sport – Diego mag die Abwechslung. Am besten ist er in Französisch, obwohl er sich in den Stunden eher langweilt. Im ersten Lehrjahr war er beim Hochbauamt, dort hatte er sehr viel telefonischen Kundenkontakt. Manchmal erteilte er im Schnitt alle 15 Minuten eine Auskunft, da war ständig volle Präsenz gefordert. In seiner Freizeit entspannt er sich im Fitness-Studio beim Krafttraining oder Boxen oder trifft seine Freunde in einer grossen Clique.

  • Fabio, Auszubildender an der EB Zürich
    Fabio: Der Problemlöser

    «Was mich am meisten freut, sind die Gesichter der Kunden, wenn man ein Problem lösen konnte», sagt Fabio Tiricola. Der Neuling an der EB wirkt wie ein alter Hase auf seinem Gebiet. Netzwerke einrichten, PCs neu bespielen, Support leisten – da scheint der angehende Informatiker / Systemtechniker in seinem Element. Nach zwei Schnuppertagen an der EB Zürich war Fabio überzeugt, dass er diesen Beruf erlernen möchte. Er ist neugierig und wissbegierig und freut sich über die täglichen Aha-Erlebnisse: «Jeden Tag lerne ich etwas Neues und bekomme auch herausfordernde Aufgaben zu erledigen».

    Im Team fühlt er sich sehr wohl: da gibt es den Mac-Crack, den System-Spezialisten, der alles erklären kann oder die Frau, die sich mit Netzwerken und der Cloud auskennt. «Jeder hat seine Stärken in gewissen Themen und so können wir uns gut gegenseitig helfen». An der EB Zürich erhalte man die Möglichkeit, in jeder Richtung etwas hinzuzulernen. «Ich habe selber einen Kurs besucht und war sehr zufrieden mit dem behandelten Stoff und der Organisation». Fabio geht auch gern an die BMS und ist ein guter Schüler. Trotzdem hat er auch noch Interessen und Hobbies wie ein typischer 17-jähriger: Er spielt Fussball und im Winter auch mit Freunden Eishockey, ist aber auch ein begeisterter Töfflifahrer: Die 50 ccm Malaguti hat er zusammen mit seinem Vater aufgemöbelt.

Informationsanlass Management und Kommunikation

Tags: Angebot

1. November 2018 / Redaktion

Informationsanlass Management und Kommunikation EB Zürich

Dienstag, 22. Januar 2019, 18 Uhr

Möchten Sie zum Beispiel wissen, welche Voraussetzungen Sie für einen bestimmten Bildungsgang erfüllen müssen? Oder Sie wollen sich vergewissern, dass unser Angebot Ihren Erwartungen entspricht? Am Informationsanlass können Sie uns Ihre Fragen stellen und mit den Leiterinnen und Leitern der unten aufgeführten Weiterbildungen alles Wichtige abklären.

Vorgestellte Bildungsgänge

Theaterstück: Le Prix de l’Or

Tags: Veranstaltungen

24. September 2018 / Redaktion

«Le Prix de l'Or»

Eine politische Komödie aus der Schweiz und Burkina Faso

Gold hat einen Preis und der wird jeden Tag neu verhandelt. Das Theaterstück «Le Prix de l‘Or» zeigt exemplarisch die vielschichtige Problematik des globalen Rohstoffhandels am Beispiel der Goldgewinnung in Burkina Faso auf. Da ist einerseits Herr Oehri, der für die Kompensationsgeschäfte einer Goldmine zuständig ist, und andererseits Frau Kaborè, eine moderne westafrikanische Geschäftsfrau, die zwischen Europa und ihrem Heimatland pendelt. Ihre Wege kreuzen und verbinden sich in Burkina Faso. Die Goldgewinnung und die damit verbundenen Umsiedlungen der ansässigen Bevölkerung, sowie die unzähligen wilden Minen bringen das Gleichgewicht in der Bevölkerung und den politischen Behörden in eine bedrohliche Schieflage. Davon erzählt «Le Prix de l’Or» in französischer, deutscher und afrikanischer Sprache. Ein Stück über die Konzernverantwortung, über die Menschenrechte und über die Gier nach Gold, leicht erzählt mit Livemusik, Tanz und Gesang und einer trockenen Portion Humor.

Am 3. Oktober 2018 startet die Tour im Kulturmarkt Zürich. Inszeniert wird das Stück von Roger Nydegger, Kursleiter an der EB Zürich.

Programm und alle Aufführungsdaten

Kurse mit Roger Nydegger

Zürich liest '18, auch die EB Zürich ist mit dabei

Tags: Veranstaltungen

19. September 2018 / Redaktion

Zürich liest 2018

Vom 24. bis 28. Oktober findet bereits zum achten Mal das Zürcher Literaturfestival statt. In über 200 Veranstaltungen lesen Autorinnen und Autoren aus ihren Werken, öffnen Buchhandlungen und Verlage ihre Türen und dienen Schiffe, Trams oder eine Autowaschanlage als Plattformen für literarisches Vergnügen. Mit dabei sind u.a. Viola Rohner, Barbara Geiser und Rolf Hermann, alle langjährige Kursleitende an der EB Zürich.

 Programm «Zürich liest»

 Textschau Bildungsgang Literarisches Schreiben, 27. Oktober 2018, 13.00 bis 18.30 Uhr

Präsentation 3D-Diplomarbeiten Oktober 2018

Tags: Abschlussarbeiten

12. September 2018 / Redaktion

Diplomarbeiten Bildungsgang 3D-Visualisierung und Animation

Die Diplomandinnen und Diplomanden zeigen ihre 3D-Produktionen, welche als Abschlussprojekte der zweijährigen, berufsbegleitenden Weiterbildung «Bildungsgang: 3D-Visualisierung und -Animation» entstanden sind. Anschliessend stossen wir beim Apéro an.

Sie sind herzlich eingeladen!
Dienstag, 2. Oktober 2018, 18.30 Uhr

EB Zürich, Aula, BiZE (Eintritt frei)

Informationen über den nächsten Bildungsgang: 3D-Visualisierung und -Animation

  Aktuelle Arbeiten aus dem 3D Bildungsgang werden laufend publiziert.

Wundermittel im Marketing?

Tags: Angebot

18. Juli 2018 / Redaktion

Mit Geschichten in der Marketing- und Unternehmenskommunikation punkten

Datenflut, Komplexität der Infos, Mangel an Zeit und Vertrauen: Kriterien, welche die herkömmliche Marketingkommunikation erschweren. Storytelling durch glaubwürdige Geschichten ermöglicht den Aufbau von Vertrauen und das Wecken von Emotionen. Die Teilnehmenden sind begeistert: „Meine Erwartungen wurden weit übertroffen – der Workshop ist eine lohnenswerte Investition.“

Der nächste Kurs «Business Storytelling – Wundermittel im Marketing» beginnt am 31. Januar 2019.

Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

Tags: Angebot

1. Juli 2018 / Redaktion

Integrationsvorlehre als Vorbereitung auf die Berufslehre

Agid Ali bei der Firma Planzer

Ab August bieten 18 Kantone anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen eine einjährige Integrationsvorlehre, um sie gezielt auf eine Berufsausbildung vorzubereiten. Geplant ist, über vier Jahre bis zu 3600 Plätze zur Verfügung zu stellen.

Das Pilotprogramm Integrationsvorlehre basiert auf einem Beschluss des Bundesrates. Ab August 2016 wurde im Kanton Zürich zusammen mit der Firma Planzer ein Vorpilot umgesetzt, wofür die EB Zürich mit Massimo Romano den schulischen Teil entwickelt hatte.

Herzliche Gratulation Janis Wolf

Tags: Inside

29. Juni 2018 / Redaktion

Abschluss der Systemtechniker Ausbildung als Bester im Kanton Zürich

Unser Informatiklernender Janis Wolf hat seine Ausbildung als Systemtechniker EFZ mit der Gesamtnote 5.7 erfolgreich abgeschlossen. Janis Wolf ist damit Gesamtbester in der Kategorie BMS Abschluss, die 4-jährige Berufslehre im Kanton Zürich.

An der ICT Abschlussfeier 2018 erhielt er als Auszeichung ein Stipendium an der ZHAW oder HSR (Rapperswil).

Seine Abschlussarbeit (IPA), die von den Informatikdiensten der EB Zürich organisiert und betreut wurde, hat Janis sogar mit 5.8 erfolgreich abgeschlossen. Das ist die beste IPA unter den knapp 250 Abschlüssen in Systemtechnik EFZ im Kanton Zürich.

Adrienne Fichter über Social Media und Demokratie

Tags: Veranstaltungen

9. Mai 2018 / Redaktion

Adrienne Fichter

Während den diesjährigen Informatiktagen wird Adrienne Fichter, Journalistin beim Online-Magazin «Republik» und Politologin, am 1. Juni 2018, um 18.30 Uhr in der Aula der EB Zürich über «Auswirkungen sozialer Netzwerke auf die Demokratie» sprechen. Hier ein kurzes Vorabinterview mit der Referentin.

Frau Fichter, der Titel Ihres Vortrags ist neutral gefasst, heisst das, dass es positive und negative Auswirkungen gibt?
AF: Soziale Netzwerke haben in der jüngeren Geschichte eine wichtige Rolle gespielt, wenn es um die Vernetzung und Mobilisierung von Menschen ging, die aus einer Opposition heraus für ihre Anliegen kämpften. So konnten Themen in die politische Agenda eingebracht werden, die sonst nicht gehört worden wären. Das war positiv.

Funktioniert das heute nicht mehr so?
AF: Leider viel weniger. Das hat mit der Monopolstellung von Facebook zu tun. Auch wenn Mark Zuckerberg anderes vorgibt, so verhindert sein Geschäftsmodell, dass konstruktive Debatten stattfinden. Nutzerinnen und Nutzer sind einer von Algorithmen gesteuerten Struktur ausgesetzt, die keine Transparenz zulässt. Das ist ungesund und führt zu diesem Vertrauensverlust gegenüber Nachrichten.

Gibt es keine Alternativen zu Facebook?
AF: Schwierig. Facebook hat solche eine finanzielle Macht, dass sie Konkurrenten einfach aufkaufen kann (z.B. Instagram, Whatsapp). So gibt es kaum Alternativen und so ist halt Facebook weitaus das grösste Netzwerk, dem dann viele angehören, weil eben auch alle Freundinnen und Freunde dort sind.

Der Missbrauch von Nutzerdaten hat gezeigt, dass Facebook ein strukturelles Problem hat. Zuckerberg verspricht, sein Produkt so zu verändern, dass ein solcher Missbrauch nicht mehr möglich ist. Glauben Sie daran?
AF: Für mich gibt es starke Zweifel. Es gehört zum Geschäftsmodell von Facebook, dass mit Daten der Nutzerinnen und Nutzer Geld verdient wird. Was Zuckerberg jetzt anbietet, das sind kosmetische Korrekturen, grundsätzlich ändert das nichts.

Das tönt pessimistisch? Gibt es einen Hoffnungsschimmer?
AF: Neue Datenschutzgesetze hier in Europa sehen vor, dass Nutzerinnen und Nutzern die Autonomie über die eigenen Daten zurückerhalten sollen. Sie sollen bestimmen können, was mit ihnen geschieht. Diese sogenannte Datenportabilität bringt sicher etwas. Damit aber soziale Netzwerke wieder stärker als demokratieförderliche Formate wirken können, braucht es noch mehr Anstrengungen.

Präsentation zum Referat von Adrienne Fichter an den Informatiktagen 1./2. Juni 2018 
Informatiktage