Ausstellung Pierre Schauwecker 17.9-30.10.2009

Fotografien
Skulpturen tanzen, Denkmäler gehen, Statuen drehen sich im Kreis

Der in Zürich lebende Fotoamateur Pierre Schauwecker ist seit über 20 Jahren von fotografischen Kompositionstechniken fasziniert. Die Kompositfotografie widersetzt sich der Momentaufnahme und versucht, eine Zeitdauer im Bild sichtbar zu machen. Ereignisse, die Stunden bis Jahre dauern, werden in einem Bild zusammengefasst. Entwicklungen von Kindern und Familien schrumpfen zusammen und werden zu einem Gesamtbild eingedampft, in dem der fotografische Hintergrund als Konstante derselbe bleibt.

In der neusten Arbeit bewegen und verändern sich nicht die Figuren im Raum, sondern der Fotograf bewegt sich zirkulär um statische Skulpturen. Indem mehrere Aufnahmen in einem Bild vereinigt und die unterschiedlichen Ansichten derselben Figur sozusagen auf dem Fotopapier abgerollt werden, beginnen die Figuren an Ort und Stelle zu wandern, sie bewegen sich im Raum. Dadurch wird es möglich, die Figur in einem Ausstellungskontext zu erfassen; die üblicherweise sachliche Denkmalfotografie wird um ein erhebliches Stück Emotionalität erweitert.

Gezeigt werden einige frühe Arbeiten aus den 1980er Jahren, dann vor allem die neue Serie mit Skulpturen, Monumenten und Standbildern im (halb)öffentlichen Raum – in Zürich und anderswo.

Vernissage: Donnerstag, 17. September 2009, 18.00 Uhr
Einführung: Fritz Franz Vogel, Fotohistoriker
Es spielt Felix Hodel, Flötist

Galerie EB Zürich
17. September bis 30. Oktober 2008
Montag bis Freitag 8.00–21.00 Uhr, Samstag 8.00–16.00 Uhr

Einladungskarte als PDF (1370KB): Ausstellung Pierre Schauwecker

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